Tennisclub bereitet sich auf die Saison vor

Trainer Alex Müller-Gotthard, hier mit Sportwartin Antonia Luci-Kretzer, hofft, dass Grün-Weiß ab Ostern spielen kann. Archivfoto: Doro Siewert
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Trainer Alex Müller-Gotthard, hier mit Sportwartin Antonia Luci-Kretzer, hofft, dass Grün-Weiß ab Ostern spielen kann. Archivfoto: Doro Siewert

Der weiße Sport lässt sich auch unter Corona-Bedingungen vergleichsweise gut umsetzen

Von Nadja Lehmann

Noch scheint die Anlage des Tennisclubs (TC) Grün-Weiß wie im Winterschlaf versunken. Doch das täuscht, wie Trainer Alex Müller-Gotthard verrät. Hinter den Kulissen sind die Vorbereitungen schon angelaufen.

„Demnächst soll die neue Asche aufgetragen werden“, berichtet Müller-Gotthard. Das hänge jedoch noch von den Temperaturen ab. Ein Kälteeinbruch täte der neuen Asche nicht gut. „Sie muss nach dem Auftragen rund zwei Wochen liegenbleiben“, sagt der Trainer. In dieser Zeit würden die Vereinsmitglieder die Fläche immer wieder walzen, damit sie sich dementsprechend verdichte. „Da wäre Bodenfrost nicht so toll“, sagt Müller-Gotthard. Das eigentliche Auftragen indes geschehe rasch und routiniert. „Da gibt es Fachfirmen, die deutschlandweit unterwegs sind und von Anlage zu Anlage fahren.“ Mehr als zwei Tage dauere das Auftragen in Burscheid nicht. „Mit unseren sechs Plätzen sind wir ja nicht so groß.“

Es ist das normale Frühlingsgeschäft vor der Saison. Und doch auch wieder nicht. Denn wie alle Vereine, wie alle Gruppen, weiß auch Grün-Weiß nicht, was coronabedingt möglich sein wird. Oder nicht, falls erste Lockerungen wieder zurückgenommen werden.

Am 22. Februar durften die Sportplätze in NRW wieder öffnen. Das Land passte seine Coronaverordnung an: Erlaubt ist seitdem auch das Tennisspiel wieder. Mit Einschränkungen: Möglich sind das Spiel zu zweit; auch Einzeltraining ist wieder zulässig. Bis dahin waren die Sportanlagen in NRW geschlossen gewesen, selbst für den Individualsport.

Bei Grün-Weiß kann man auf Erfahrungen zurückgreifen

Bei Grün-Weiß kann man auf Erfahrungen zurückgreifen. Denn bis zum Beginn der Hallensaison und dem zweiten Lockdown wurde gespielt. „Tennis ist ein Sport, bei dem man sich nicht nahekommt“, sagt Alex Müller-Gotthard. Den Mindestabstand habe man problemlos einhalten können, so dass es auch keine Maskenpflicht hätte geben müssen. Verzichtet wurde lediglich auf den Händedruck nach Spiel, Satz und Sieg. „Ansonsten hatten wir die Laufwege so verändert, dass man kommen und gehen konnte, ohne sich dabei zu begegnen.“ Auch Listen zur Kontaktverfolgung seien geführt worden. Weil Tennis so vergleichsweise problemlos möglich war (und ist), gab es 2020 verstärkt Zulauf: Um die 250 Mitglieder inklusive Kinder- und Jugendbereich zählt der TC aktuell, weiß der Trainer.

„Wir hoffen, dass wir zu Ostern wieder starten können“, sagt Müller-Gotthard. Er plant bereits die beliebten Tenniscamps, bei denen der Verein den Nachwuchs an den weißen Sport heranführt: Etwas, das Verein und Trainer wichtig ist. „Wir möchten diesen Familiensportgedanken hochhalten“, sagt Müller-Gotthard, der es einst selbst als Jugendlicher so erlebte. In der zweiten Woche der Osterferien soll die Jugend das Racket schwingen und Tennis als Freizeitsport entdecken.

Leistungsorientiert kann man Auf dem Schulberg aber auch spielen. Zwei vielversprechende Spieler will der Trainer dieses Jahr beim Sichtungstag vorstellen. „Und eine Spielerin haben wir ja bereits im Verbandskader.“

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