Telekom verlegt schnelles Internet bis in die Häuser

Nach und nach sollen die Haushalte in der Umgebung mit Glasfaser ausgestattet werden. Foto: Peter Kneffel/dpa
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Nach und nach sollen die Haushalte in der Umgebung mit Glasfaser ausgestattet werden.

5500 Haushalte und 750 Unternehmen sollen ans Glasfasernetz angebunden werden

Im Zuge des ersten kreisweiten Bundesförderprojekts zur Anschließung unterversorgter Haushalte, Unternehmen und Schulen mit schnellen Glasfaseranschlüssen steht nun die Anbindung der 5500 Haushalte und der über 750 Unternehmen an, die mit weniger als 30 Mbit/s im Download als unterversorgt identifiziert worden sind, teilt der Kreis mit.

Die Glasfaserkabel sollen bis in die Häuser verlegt werden

Alle förderfähigen Anschlüsse sollen mit der modernsten Übertragungstechnik durch einen Glasfaseranschluss mit Bandbreiten von bis zu 1000 MBit/s im Download und bis zu 500 MBit/s im Upload ausgebaut werden. Aufgrund der Förderung ist die Verlegung der Anschlüsse während der Umsetzungsphase des Projektes kostenfrei.

Da die Glasfaserkabel bis in die Häuser verlegt werden sollen, benötigt die Telekom von den jeweiligen Grundstückseigentümerinnen und -eigentümern einen Auftrag für die Verlegung des Glasfaserkabels auf dem entsprechenden Grundstück bis ins Haus. Ohne diese Beauftragung können die Häuser nicht angeschlossen werden.

 Im Laufe der kommenden Tage werden die über 4800 Personen mit Grundstückseigentum im Fördergebiet postalisch ein Anschreiben der Kreisverwaltung erhalten, in welchem das genaue Prozedere für die Beauftragung erläutert wird, heißt es in der Mitteilung weiter. Möglichst innerhalb von vier Wochen nach Erhalt des Schreibens sollte der kostenfreie Anschluss über den Link www.telekom.de/glasfaser beauftragt werden: Das Verfahren der Deutschen Telekom sieht vor, dass die Aufträge ausschließlich online erteilt werden können, um eine schnelle Abwicklung zu ermöglichen. Auf dem Postweg ist dies leider nicht möglich.

 „Ich hoffe, dass die Chance auf einen kostenlos verlegten Glasfaseranschluss möglichst von allen Menschen mit Grundstückseigentum in den geförderten Gebieten ergriffen wird. Die Bedeutung einer hochleistungsfähigen Internetversorgung nimmt immer weiter zu und steigert unter anderem auch den Wert der Immobilien“, betont Landrat Stephan Santelmann.

 „Sollten die Eigentümerinnen und Eigentümer der Immobilien die Gelegenheit zum jetzigen Zeitpunkt nicht nutzen wollen, sondern erst zu einem späteren Zeitpunkt einen Glasfaseranschluss wünschen, so wären die hierfür üblicherweise anfallenden einmaligen Kosten in Höhe von circa 800 Euro selbst zu tragen“, sagt Marco Lohmeier, Regiomanager der Deutschen Telekom.

Interessierte können Kartenmaterial einsehen

Über das Geoportal des Kreises oder alternativ direkt über die Adresse

https://arcg.is/0zK1zW

können Interessierte nun auch umfangreiches Kartenmaterial einsehen, aus dem die genaue Lage aller Fördergebiete ersichtlich ist. So können Bürgerinnen und Bürger selbst nachschauen, ob ihre Adresse in einem Fördergebiet liegt. Zusätzlich sind dort die Fördergebiete des zweiten Bundesförderprojektes zu sehen, das sich zurzeit in der Phase des EU-weiten Ausschreibungsverfahrens befindet.

www.rbk-direkt.de/geoportal

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