Weihnachtsmarkt

„Ä Tännschen please“ wird 2023 umziehen

Die Kinder konnten Marshmallows rösten.
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Die Kinder konnten Marshmallows rösten.

Der Weihnachtsmarkt an der B51 in Engelrath wurde begeistert angenommen.

Von Tanja Alandt

Burscheid. Auf das Schild am Eingang „Ab hier. Lass alle Sorgen hinter dir“, hörten die Gäste gerne. Glücklich und zufrieden saßen sie in ihren reservierten Hütten – beispielsweise namens Ulla, Wilma oder Hilde. Der charmante Weihnachtsmarkt „Ä Tännschen please“ an der B 51 in Engelrath 3, wird wohl zum wohl letzten Mal an dem Platz der Baumschule Mütherich die Wochenenden der Adventszeit versüßen. „Der Platz wird leider für den Anbau für Jungpflanzen benötigt“, erläuterte der „Ä Tännschen please“-Betreiber Christian Hoffmann. Dabei habe es so schön gepasst, da sich die Besucher hie auch gleich einen Tannenbaum für zu Hause selber schlagen konnten.

Mit seiner Frau veranstaltete er den ersten Weihnachtsmarkt „Ä Tännschen please“ 2017. Seitdem hatte es sich immer weiterentwickelt – ganz so, wie sie sich selber einen schönen Weihnachtsmarkt immer vorgestellt hatten. Die ursprüngliche Idee war eigentlich, einem Geschäftskunden ein Geschenk zu machen. Da sie selber Kinder haben, wurde ihr Weihnachtsmarkt sehr familienfreundlich gestaltet. Für die traditionelle Kinder-Rallye zäunten sie den Platz ein, damit die Kinder an der Rallye autark teilnehmen können, so Hoffmann. Ein weiteres Highlight stellt das Lagerfeuer dar. Hier können die Pänz beispielsweise Marshmallows rösten. Rund 20 bis 30 Briefe wird das Christkind voraussichtlich wieder in seinem Briefkasten erhalten, vermutet Hoffmann. Eine Kollegin von ihm ist Erzieherin und wird die Antwort des Christkindes an die Kinder schicken – vorausgesetzt, sie haben eine Adresse dazugeschrieben.

Der Kinderschutzbund veranstaltete eine Tombola

Doch auch für die Erwachsenen gab es tolle Sachen. Die Technik war dieses Jahr beispielsweise so tadellos, dass sie mit den Bakelit-Telefonen in den Hütten nicht nur einwandfrei den Glühweinstand anrufen konnten, sondern sich zudem gegenseitig in den Hütten anrufen konnten.

Vom Kinderschutzbund gab es wieder eine Tombola und Rotary Leverkusen-Opladen verkaufte zugunsten eines Kinderkonzerts vom Orchesterverein Hilgen 1912 e. V. „leckeres und weihnachtliches Gebäck“ von der Bäckerei und Konditorei Kretzer. Der Aussteller Robin Riesenbeck von deNatura brachte Pflanzendünger aus Pflanzenkohle und Bambusextrakt mit, was nicht nur dem Klima viel CO2 entzieht, sondern ebenfalls zu einem größeren Wachstum und Ertrag führt. Zudem müsse weniger gegossen werden, sagte Riesenbeck. In der Scheune gab es Weihnachtszauber mit handgefertigten Weihnachtsgeschenken. Anja Worringer saß an ihrem Stand mit einem Spinnrad. Sie brachte Wolle ihrer drei Alpakas mit. Drechselwerke gab es von Jürgen Elstermeier.

Weitermachen möchte Christian Hoffmann mit dem Weihnachtsmarkt auf dem Grundstück etwa 1000 Meter weiter zwischen Sträßchen und Engelrath. Er werde sich weitere tolle Sachen einfallen lassen. Bis dahin können jedoch noch die nächsten Adventswochenenden am alten Platz genossen werden. Geöffnet ist samstags ab 15 Uhr sowie sonntags ab 13 Uhr. Um die Geselligkeit nicht zu stören, wurden bewusst keine Endzeiten angesetzt. Weitere Informationen zu „Ä Tännschen please“ unter: www.weihnachtsmakt-burscheid.de

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