Stadtverwaltung setzt nun auf die Luca-App

Die App Luca wurde unter anderem von der Band Die Fantastischen Vier mitentwickelt. Sie kann bei der Kontaktnachverfolgung entlasten. Archivfoto: Christian Beier
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Die App Luca wurde unter anderem von der Band Die Fantastischen Vier mitentwickelt. Sie kann bei der Kontaktnachverfolgung entlasten. Archivfoto: Christian Beier

Kontaktrückverfolgung soll leichter werden – Als analoges Gegenstück gibt es Schlüsselanhänger

Von Nadja Lehmann

Nun setzt auch die Stadt Burscheid auf die Luca-App. In Abstimmung mit dem Rheinisch-Bergischen Kreis unterstützt die Stadt Burscheid eine digitale, lückenlose Kontaktrückverfolgung. Damit soll es gelingen, Infektionsketten möglichst schnell zu stoppen. Insbesondere die Registrierung zur Kontaktnachverfolgung, die vielfach noch über das Ausfüllen von Zetteln und Listen erfolgt, ist eine wichtige Maßnahme gegen die Corona-Pandemie, heißt es im Rathaus.

Eine einfache Alternative biete die Luca App, teilt Stadtsprecherin Renate Bergfelder-Weiss mit: „Lädt man sich diese App auf sein Smartphone, kann man beim Betreten und Verlassen des Rathauses oder der Stadtbücherei einfach den dort angebrachten QR-Code scannen und schon ist man registriert.“

Die Luca-App ist geräteunabhängig, zeichnet die Aufenthaltsdauer auf und informiert im Infektionsfall die Kontaktpersonen. Für den Fall, dass der Besucher oder die Besucherin über kein Smartphone verfügt oder die App nicht herunterladen möchte, ist die notwendige Registrierung auch weiterhin über das in den Einrichtungen ausliegende Kontaktformular möglich. „Ich freue mich sehr über diese Erleichterung beim Zugang unserer Einrichtungen. Auch bei den Sitzungen des Rates und seiner Ausschüsse wird es am Eingang zur jeweiligen Sitzung einen QR-Code für die Luca-App geben“, sagt Bürgermeister Stefan Caplan.

Was ist der Unterschied zwischen der Luca-App und der Corona-Warn-App (CWA) der Bundesregierung? Die CWA kann Anwender über ein mögliches Infektionsrisiko informieren. Danach müssen sie selbst aktiv werden und sich zum Beispiel auf Covid-19 testen lassen. Sie arbeitet vollkommen ohne personenbezogene Daten. Bei der Luca-App müssen Anwender einige Daten von sich angeben und die App aktiv nutzen, beispielsweise durch Erfassung ihres Aufenthaltsorts. Mit diesen Daten können Gesundheitsämter bei Bedarf Kontakt aufnehmen. Personenbezogene Daten werden in der App gespeichert und sollen für Außenstehende nicht so leicht zu lesen sein wie Einträge auf Papier.

Wer kein Smartphone hat, kann Luca trotzdem nutzen. Ein analoges Gegenstück zur Luca-App ist nämlich der Luca-Schlüsselanhänger, der als einfache Alternative für Nutzer gedacht ist, die kein Smartphone haben und regelmäßig Luca-Standorte aufsuchen. Der Schlüsselanhänger muss einmalig registriert werden.

Analoges Gegenstück gibt es auch

„Wir haben davon eine begrenzte Anzahl angeschafft und verteilen diese auf Nachfrage in der Stadtbücherei an regelmäßige Bibliotheksbesucher. Auch Gastronomie, Hotels, Sportvereine und Anbieter körpernaher Dienstleistungen, die den Schlüsselanhänger einsetzen möchten, können sich per E-Mail direkt an die Stadtverwaltung wenden“, weist Bürgermeister Caplan auf dieses Angebot hin:

s.illner@burscheid.de

Die Luca-App gibt es kostenlos im Apple-Store oder bei Google-Play. Informationen über die Benutzung der Luca-App gibt es auf Plakaten im Rathaus und in der Stadtbücherei sowie im Internet:

www.luca-app.de

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