Stadt wünscht sich Vollsortimenter plus Drogerie

Für die Bewohner des Hauses an der Montanusstraße wurden Lösungen gefunden. Fotos: nal
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Für die Bewohner des Hauses an der Montanusstraße wurden Lösungen gefunden. Fotos: nal

Politik schickt Ausschreibung auf den Weg

Von Nadja Lehmann

Ganz neu sind die Pläne nicht, die Verwaltung und Politiker für die Montanusstraße hegen. Bereits 2013 diskutierte der Stadtentwicklungsausschuss über die Ansiedlung von Einzelhandel – in Form von Vollsortimenter und Drogeriemarkt. Einen Knackpunkt hatte es immer gegeben: ein auf dem ausgeguckten Grundstück gelegenes Wohnhaus mit Mietparteien. Nun aber ist eine Lösung gefunden; es kommt Bewegung in die Sache. So startet beispielsweise der erforderliche vorlaufende Kanalbau – zu erkennen an der Baggergrube im Richartz-Luchtenberg-Park, der dem geplanten rund 6000 Quadratmeter umfassenden Baugebiet schräg gegenüber liegt.

Formal den Weg frei gemacht hatte Ende Juni der Hauptausschuss: Er hatte in Corona-Zeiten quasi die Rolle des Stadtrats übernommen und in nicht-öffentlicher Sitzung die Ausschreibung für den neuen Einzelhandelsstandort an der Montanusstraße einstimmig beschlossen. Tätig werden soll dort, so wollen es Verwaltung und Politiker, ein Investor. „Bis Anfang 2021 soll die Auswahl des Investors abgeschlossen sein“, kündigt Bürgermeister Stefan Caplan an.

Es gab bereits Kontakt zu möglichen Betreibern

Er zeigt sich optimistisch, dass es genügend Bewerber geben wird. „Wir haben schon im Vorfeld Kontakt zu potenziellen Betreibern gehabt.“ Einen vielversprechenden, denn: Nahezu alle namhaften Betreiber von Vollsortimentern und von Drogeriemärkten hätten auf Anfrage ihr Interesse bereits schriftlich bekundet. Nach der Schlecker-Pleite hatte sich insbesondere bei letzteren eine Lücke aufgetan.

Mit den Plänen für die Montanusstraße wollen Politik und Verwaltung die Innenstadt stärken. Doch zunächst kam das Integrierte Entwicklungs- und Handlungskonzept mit seinen damit verbundenen Fördermöglichkeiten den ersten Überlegungen in die Quere.

„Eine leichte Verzögerung hatte sich auch ergeben, da erst kürzlich das letzte notwendige Grundstück durch die Stadt erworben werden konnte. Nun aber liegen die rechtlichen Voraussetzungen für eine Ausschreibung vor“, hebt Stefan Caplan hervor.

Auch für die Mieter des Wohnhauses fanden sich einvernehmliche Lösungen. „Dies hat etwas Zeit gebraucht, war aber im Sinne der dort seit langem lebenden Menschen notwendig und richtig“, sagt Caplan.

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