So klappt es mit dem Schulstart

Zum Schulstart muss einiges angeschafft werden. Dazu gibt die Verbraucherberatung Tipps. Foto: Christian Beier
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Zum Schulstart muss einiges angeschafft werden. Dazu gibt die Verbraucherberatung Tipps.

Verbraucherzentrale NRW gibt Tipps für nachhaltige Materialien und eine gute Lernumgebung zu Hause

Von Markus Schumacher

Die Sommerferien neigen sich ihrem Ende zu und viele i-Dötzchen sind voller Vorfreude auf den ersten Schultag. Auch für die älteren Kinder und ihre Eltern stehen die jährlichen Vorbereitungen an: Hefte, Stifte und Papier müssen gekauft, aber auch eine gute Lernumgebung zu Hause geschaffen werden. Die Verbraucherzentrale NRW gibt Tipps, worauf Eltern bei der Auswahl achten können und wie sie ihren Kindern einen guten Lernplatz einrichten.

Schreibtisch und Stuhl: Sie bestehen am besten aus Massivholz und sollten mitwachsen können, sich also in der Höhe regulieren lassen. Eine verstellbare Tischplatte, die sich nach vorne neigen lässt, kann Rücken und Nacken entlasten. Beim Stuhl mit mindestens fünf Rollen empfiehlt sich zudem, auf eine verstellbare Rückenlehne und das GS-Zeichen (Geprüfte Sicherheit) zu achten.

Beleuchtung: Ausreichend Licht beim Lernen ist wichtig, um die Augen zu schonen und die Konzentration nicht zu beeinträchtigen. Im Idealfall steht der Schreibtisch des Kindes an einem Fenster. Eine zusätzliche Schreibtischlampe sollte die gesamte Tischfläche gleichmäßig erhellen und sich in verschiedene Richtungen verstellen lassen.

Schulranzen: Ranzen mit der Kennzeichnung DIN 58124 erfüllen festgelegte Anforderungen an die Qualität (etwa Wasserdichtigkeit und Stabilität), an die ergonomischen Eigenschaften (Polsterung) und an die Sicherheit.

Federmäppchen: Solche aus Leder oder Stoff sind robuster als die Konkurrenz aus Kunststoff und frei von gesundheitsbedenklichen Weichmachern. Bereits fertig bestückte Etuis enthalten oft Dinge, die i-Dötzchen in der Regel gar nicht benötigen – wie etwa Füller, Tintenkiller, Schreibschablonen, Zirkel oder Kugelschreiber.

Stifte und Co.: In Bleistiften oder Holzbuntstiften mit Lacküberzug können sich bedenkliche Stoffe wie Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) verstecken, die beim Stiftkauen aufgenommen werden. Leuchtende Textmarker werden auch als Holzbuntstifte angeboten, die helfen, Plastikmüll zu vermeiden. Folienschreiber mit Aufschriften wie „permanent“, „Allesmarker“ oder „Whiteboardstifte“ sind für Kinderhände tabu. Sie enthalten schnell verdunstende, organische Lösungsmittel. Filz- und Faserstifte gibt es auf Wasserbasis und obendrein nachfüllbar. Ein Test der Stiftung Warentest ergab 2018, dass einige Filzstifte ebenso wie fast alle untersuchten Tintenpatronen allergieauslösende Konservierungsstoffe enthalten. Wachsmalstifte und Kinderknete waren häufiger mit Schadstoffen wie bestimmten krebsverdächtigen Mineralölen belastet. Wasserfarben, Filz- und Buntstifte sowie Knete sollten den europäischen Spielzeugnormen EN 71 entsprechen.

Papier und Kleber: Bei Heften, Blöcken, Schnellheftern und Buntpapier verdient sich Recyclingpapier mit dem Blauen Engel die Note „sehr gut“. Für die üblichen Bastelarbeiten in der Schule reichen lösemittelfreie Kleber in flüssiger Form oder als Stift völlig aus.

Hintergrund

Zusätzliche Informationen rund um Papiernutzung und Recyclingpapier gibt die Verbraucherzentrale NRW im Internet unter:

www.verbraucherzentrale. nrw/node/13930

Außerdem informieren auch die Umweltberatungen vor Ort gerne rund um einen nachhaltigen Schulstart:

www.verbraucherzentrale. nrw/umweltberatung

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