Feuerwerk

Silvester: Ordnungsamt rät zu Vorsicht

Lieber nicht wild böllern: Der Lärm ist für Tiere oder alte und kranke Menschen eine Belastung.
+
Lieber nicht wild böllern: Der Lärm ist für Tiere oder alte und kranke Menschen eine Belastung.
  • VonNadja Lehmann
    schließen

Behörde empfiehlt maßvollen Umgang mit Feuerwerk.

Burscheid. Noch im vergangenen Jahr fiel Silvester ruhig aus und stand unter dem Vorzeichen der Corona-Pandemie. Damals bereitete die neue Omikron-Variante große Sorgen, Kliniken und ihr Personal arbeiteten an der Belastungsgrenze. Die große Party zum Jahreswechsel fiel aus. Und aktuell? Ist die Pandemie laut Virologe Christian Drosten vorbei und fordert FDP-Justizminister Marco Buschmann das Ende aller Corona-Schutzmaßnahmen. Böllern also, bis es kracht?

Keineswegs, findet die Burscheider Stadtverwaltung und rät zum Maßhalten: Nicht nur aufgrund der Feinstaubbelastung wirbt die städtische Ordnungsbehörde für einen maßvollen und verantwortungsvollen Einsatz von Silvesterfeuerwerk. Unfälle und Sachbeschädigungen können vermieden werden, wenn man beim Abbrennen des Feuerwerks mit der nötigen Sorgfalt vorgeht.

„Die Gefahren sind nicht zu unterschätzen“, erklärt Ordnungsamtsleiterin Andrea Janeck. „Aber nicht nur gesundheitliche Schäden sind zu beklagen, auch kranke und ältere Menschen sowie Tiere haben unter dem durch Kracher, Böller und Raketen verursachten Lärm zu leiden. Nicht selten entstehen durch Feuerwerkskörper auch Brände mit hohem Sachschaden.“

Zünden von Feuerwerkskörpern ist an Bedingungen geknüpft

Feuerwerkskörper dürfen nicht in der Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altenheimen sowie Reet- und Fachwerkhäusern abgebrannt werden. Auch ist das Zünden von Feuerwerkskörpern grundsätzlich an Bedingungen geknüpft. Darauf macht das städtische Ordnungsamt aufmerksam.

So sollten beispielsweise Knaller, Raketen etc. nur in deutlichem Abstand zu Zuschauern und Zuschauerinnen oder zum Beispiel Kraftfahrzeugen gezündet werden. Auch ist darauf zu achten, dass Silvesterraketen nicht auf Balkonen, Terrassen oder Schuppen usw. landen, auf denen möglicherweise brennbare Gegenstände gelagert sind und sich diese Gegenstände entzünden. Absolut verboten ist eine gezielte Ausrichtung von Feuerwerk auf Menschen, Tiere und Gebäude.

Ordnungsamtschefin Janeck warnt: „Gefahren gehen aber nicht immer vom Verhalten des Verbrauchers aus, sondern häufig von Feuerwerkskörpern, die in Deutschland nicht zugelassen sind, weil sie nicht den Sicherheitsanforderungen genügen.“ Deshalb gelte: Finger weg von nicht zugelassenen Feuerwerkskörpern.

Die Anforderungen legt das Bundesamt für Materialforschung und -prüfung (BAM) fest. In Deutschland darf nur von der BAM zugelassene Pyrotechnik der Kategorie 1 (Knallerbsen und Wunderkerzen) und 2 (Böller und Raketen) verkauft werden. Feuerwerkskörper der Kategorie 2 dürfen ab dem 18. Lebensjahr gekauft und abgebrannt werden. Weitere Infos:

https://www.bezreg-koeln.nrw.de/brk_internet/publikationen/abteilung05/pub_abteilung_05_feuerwerk.pdf

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Meistgelesen

Täter setzen Metallstangen ein
Täter setzen Metallstangen ein
Täter setzen Metallstangen ein
Konferenz will Gemeinsamkeiten ausloten
Konferenz will Gemeinsamkeiten ausloten
Konferenz will Gemeinsamkeiten ausloten
Kanonier Hindrichs fiel in Stalingrad
Kanonier Hindrichs fiel in Stalingrad
Kanonier Hindrichs fiel in Stalingrad
Sie war die Seele des Breitensports am Weidenweg
Sie war die Seele des Breitensports am Weidenweg
Sie war die Seele des Breitensports am Weidenweg

Kommentare