Seniorin sollte Medikamente zahlen

Betrugsversuch

-nal- Eine 80-jährige Burscheiderin erhielt am Donnerstagnachmittag vermeintlich einen Anruf der Uniklinik Bonn. Ihr Sohn habe sich mit dem Coronavirus infiziert und liege auf der Intensivstation, erklärte die Anruferin, die sich „Frau Schulz“ nannte und sogar den Vornamen des Sohnes kannte. Sie behauptete, dass die Uniklinik dem Sohn mit sieben Ampullen des Medikaments, das auch US-Präsident Trump bekommen habe, helfen könne, dass aber die Kasse diese Kosten nicht übernehme. Die 80-Jährige müsse deshalb 27 000 Euro zahlen, ein Mitarbeiter würde die Summe in bar abholen. Die Burscheiderin rief jedoch ihre Tochter an, die die Seniorin beruhigen und vor finanziellem Schaden bewahren konnte. Als „Frau Schulz“ eine halbe Stunde später erneut anrief, machte die 80-jährige sofort klar, dass sie nichts zahlen werde. Die Polizei warnt eindringlich vor Telefonbetrügern – und bittet die Angerufenen, kein Geld und keine Wertgegenstände zu übergeben und sich stattdessen an die Polizei zu wenden.

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