Schuldner-Atlas ist erschienen

In den meisten Gebieten der Metropolregion Köln/Bonn hat sich die Schuldnerquote gegenüber dem Vorjahr leicht verbessert. Wie der heute vorgelegte „Schuldner-Atlas 2020 – Metropolregion Köln/Bonn“ von Creditreform Köln und Creditreform Bonn zeigt, gelten in Köln 104 040 Personen als überschuldet. Das sind 1240 Personen weniger als im Vorjahr – aber 690 mehr als 2015. In der Bundesstadt Bonn hat die Zahl der Schuldner ebenfalls leicht abgenommen – sowohl gegenüber dem Vorjahr als auch im Sechsjahresvergleich. Auf ähnlichem Niveau liegen die Schuldnerquoten im Rhein-Sieg-Kreis (8,73 Prozent) und im Kreis Ahrweiler (8,85 Prozent) sowie im Rheinisch-Bergischen Kreis (9,04 Prozent). Als überschuldet gelten Personen über 18 Jahre, die die Summe ihrer fälligen Zahlungsverpflichtungen mit hoher Wahrscheinlichkeit über einen längeren Zeitraum nicht begleichen können und denen zur Deckung ihres Lebensunterhaltes weder Vermögen noch Kreditmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Durch Corona hat sich die Lage verschärft: Rund 700 000 Menschen hätten zwischenzeitlich den Arbeitsplatz verloren, bis zu 7,3 Millionen Menschen seien in Kurzarbeit gewesen oder seien es immer noch, listet der Schuldner-Atlas auf. Schätzungen zu Folge würden derzeit zwei Millionen Freiberufler und Soloselbstständige um ihre Existenz kämpfen und stünden am Rande einer Überschuldung.

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