Schon bald gehen die Wahlbenachrichtigungen raus

Bei Nadine Becker (l.) und Kay-Anne Gräber laufen im Wahlbüro die Fäden zusammen. Foto: Nadja Lehmann
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Bei Nadine Becker (l.) und Kay-Anne Gräber laufen im Wahlbüro die Fäden zusammen.

Bundestagswahl am 26. September – Weitere Wahlhelfer werden noch gesucht

Von Nadja Lehmann

Die größer werdende Anzahl von Wahlplakaten kündet davon: Die Bundestagswahl ist nicht mehr fern. Und auch Nadine Becker und Kay-Anne Gräber sind bereits in Sachen Wahl aktiv. Im Wahlbüro, das im Haus der Kunst eingerichtet wurde und in dem schon sorgsam aufgestapelt die Wahlurnen stehen, laufen bei ihnen die organisatorischen Fäden zusammen. Spätestens zum heutigen Freitag erwarten die beiden Mitarbeiterinnen der Stadtverwaltung, die auch noch von Tina Lamsfuß unterstützt werden, die Stimmzettel. „Dann können wir die Wahlbenachrichtigungen verschicken“, sagt Nadine Becker. Frühestens am Samstag ist das möglich; bis spätestens 5. September müssen die Wahlbenachrichtigungen bei den Wählern sein. Rund 14 000 Wahlberechtigte weist das Wählerverzeichnis aus. „Darunter sind 670 Erstwähler“, berichtet Nadine Becker.

Können oder wollen Wahlberechtigte am Wahltag das Wahllokal nicht persönlich aufsuchen, können sie per Briefwahl wählen. Zu Wochenbeginn seien bereits 66 Anträge online eingegangen, sagt Nadine Becker. Schon bei der Kommunalwahl 2020 habe es mit 24 Prozent erheblich mehr Anträge auf Briefwahl gegeben als sonst, erklärt Kay-Anne Gräber, die wie Becker damit rechnet, dass sich diese Tendenz noch verstärken wird.

Angefordert werden können die Briefwahlunterlagen per Internet bei der Stadt Burscheid, schriftlich mit dem auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigung befindlichen Antrag oder per QR-Code. Dieer befindet sich ebenfalls auf der Wahlbenachrichtigung und überträgt die persönlichen Daten automatisch auf die Antragseite für die Online-Beantragung. Bis 18 Uhr müssen die Stimmzettel am 26. September im Rathaus-Briefkasten stecken. Wer sie per Post schickt, sollte dementsprechend Vorlauf einkalkulieren. Wer am Wahltag überraschend erkrankt, kann noch bis 15 Uhr einen Wahlschein beantrage. „Aber nur mit ärztlichem Attest“, betont Nadine Becker.

17 Wahllokale stehen den Burscheiderinnen und Burscheidern zur Verfügung, überall greift ein entsprechendes Corona-Hygienekonzept. Spuckschutzwände sind aufgestellt. „Bitte den eigenen Stift mitbringen“, rät Nadine Becker. Wo es geht, werden die Wähler das Wahllokal im Einbahnstraßenverkehr betreten; die Wahlvorstände achten auf Zutrittsbeschränkungen. Alle Wahllokale sind behindertengerecht ausgestattet. Ausnahmen sind lediglich das Sängerheim Dürscheid und die Hugo-Pulvermacher-Halle. Rund 140 Wahlhelfer sind im Einsatz. „Ein paar können wir noch gebrauchen“, sagt Nadine Becker.

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