Sängerkreis: Chöre helfen Flutopfern

Spenden

Von Nadja Lehmann

Die Flutkatastrophe: Bei vielen Menschen waren Keller, Wohnungen oder Häuser überschwemmt, und sie hatten dabei ihr Hab und Gut in Teilen oder sogar vollständig verloren. „Hilfe ist überall von Nöten, und man weiß nicht, wo man anfangen soll, die Opfer dieser Katastrophe zu unterstützen“, sagt Beate Koslowski vom Sängerkreis Rhein-Wupper/Leverkusen. „Wir freuen uns, dass auch Chöre unseres Sängerkreises trotz eingeschränkter Probemöglichkeiten bedingt durch Corona, Konzerte und kleinere Auftritte veranstalten konnten und die Gelegenheit für die Sammlung von Spenden zu Gunsten der Flutopfer genutzt haben.“

So hat der Langenfelder Frauenchor 1976 im August eine Matinee im Rahmen der Sommerbühne im Freizeitpark Langenfeld durchgeführt und dort eine Spendenbox für die Aktion „Lichtblicke“ aufgestellt, die Spenden für die Flutopfer in NRW gesammelt hat. „Das Publikum, das im strahlenden Sonnenschein auf Decken und Stühlen dem Gesang gelauscht und sogar mitgesungen hat, spendete eine Summe von 485 Euro“, berichtet Koslowski. Dieser Betrag wurde durch den Langenfelder Frauenchor 1976 auf 700 Euro aufgestockt und Menschen gegeben, die es im Moment sehr gut gebrauchen konnten.

Nach fast zweijähriger Zwangspause meldete sich auch das Soundwerk zurück. Im September trafen sich die 22 Sängerinnen und Sänger des Pop-, Jazz- und Rock-Ensembles in der Leverkusener City, um bei herrlichstem Sommerwetter gemeinsam mit ihrem neuen Chorleiter Matthias Held für die von dem Hochwasser betroffenen Bürgerinnen und Bürger der Stadt zu musizieren. Die Mitglieder von Soundwerk traten an verschiedenen Stellen in der City Wiesdorf auf und freuten sich nach den Spenden von Zuhörerinnen und Zuhörern über eine Summe von knapp 443 Euro. Dieser Betrag wurde aus der Chorkasse auf 500 Euro aufgestockt und der Bürgerstiftung Leverkusen überwiesen.

Im Oktober lud der Frauenchor Baumberg Freunde, Familie und Fördermitglieder zu einem Kaffee mit Sahnehäubchen ein. Nach der langen Zeit der Pandemie war dies der lang ersehnte erste Auftritt. Unter musikalischer Leitung von Nadine Willer und tatkräftiger Unterstützung am Flügel von Christoph Willer erklangen unter anderem bekannte Lieder wie „New York, New York“ und „What a wonderful world“. An diesem Nachmittag wurde für die Flutopfer im hiesigen Umland gesammelt. Es kam eine Summe von 770 Euro zusammen, die der Bürgerstiftung Leverkusen zu Gute kam.

„Es ist schön, dass Chöre, die selbst durch die Corona-Krise in Mitleidenschaft geraten sind, in dieser Notlage an Menschen denken, die so viel verloren haben“, sagt Beate Koslowski, die gern zugibt, stolz auf die Mitgliedschöre des Sängerkreises zu sein.

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