RöLab weitet Angebote auf Kitas und „Best Ager“ aus

Zu einem Geburtstag gehört natürlich auch eine Torte: Anna Kätker (r.) mit Michael Wellershaus (Sparkasse), Franz-Josef Lersch-Mense (NRW Stiftung) Sarah-Lena Debus und Remscheids OB Burkhard Mast-Weisz (v. l.). Eric Siemes von Experimenteshows hatte unter anderem eine Plasmakugel mitgebracht. RöLab-Leiterin Anna Kätker zeigt Franz-Josef Lersch-Mense, Prof. Dr. Ulrich Mödder und Prof. Dr. Dr. Christian Streffer das Ultraschallgerät im RöLab. Fotos: Roland Keusch
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Zu einem Geburtstag gehört natürlich auch eine Torte: Anna Kätker (r.) mit Michael Wellershaus (Sparkasse), Franz-Josef Lersch-Mense (NRW Stiftung) Sarah-Lena Debus und Remscheids OB Burkhard Mast-Weisz (v. l.). Eric Siemes von Experimenteshows hatte unter anderem eine Plasmakugel mitgebracht. RöLab-Leiterin Anna Kätker zeigt Franz-Josef Lersch-Mense, Prof. Dr. Ulrich Mödder und Prof. Dr. Dr. Christian Streffer das Ultraschallgerät im RöLab.

Röntgen-Labor feierte zehnjähriges Bestehen mit Förderern und Familien

Von Stephanie Arens-Licciardi

Was einst als Projekt angefangen hatte, ist nach zehn Jahren zu einem „Haus und Experimentierfeld für alle“ geworden. Zum zehnjährigen Geburtstag des Röntgenlabors (RöLab) öffnete das Museum im Herzen der Lenneper Altstadt am Sonntag mit einem feierlichen Festakt und einem Besucherprogramm seine Pforten. Unter dem Leitspruch des Entdeckers der Röntgenstrahlen, Wilhelm Conrad Röntgen, hat sich das RöLab-Team um Leiterin Anna Kätker die Vermittlung von Wissen und Bildung der Naturwissenschaften und Mint-Fächern auf die Fahne geschrieben. Bereits 2003/2004 fiel der Startschuss für die Neuaufstellung eines „Self-Xperience-Labor X“. Museumsdirektor Dr. Uwe Busch erklärte dazu gestern rückblickend: „Ein Labor für Experimente und Versuche gab es bereits bei meinem Amtsantritt 1990, das auf Betreiben meines Vorgängers für Schülerinnen und Schüler Angebote bereithielt.“ Das Hands-on-Science- sowie das Radioaktivität- und Röntgenstrahlenlabor und der frühere Blaue Salon luden einst Nachwuchsforscher zum Ausprobieren und Experimentieren ein.

Doch die Ausstattung war in die Jahre gekommen, um mehr Menschen zu erreichen, seien Veränderungen notwendig geworden. So konzipierte das Deutsche Röntgen-Museum gemeinsam mit Partnern, Unterstützern und Sponsoren der Stadt Remscheid, des Landes NRW und Stiftungen ein museumspädagogisches Lernkonzept. Nun umfasst das Labor viele Aktionen, Veranstaltungen und Seminare für unterschiedliche Zielgruppen. „Wichtig ist uns dabei, dass sich die Schülerinnen und Schüler wohlfühlen“, sagt RöLab-Leiterin Anna Kätker.

„Bildung besteht nicht nur aus Noten und Stundenplänen.“

Remscheids Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz

Familien konnten sich unter dem Motto Licht und Farbe verschiedene Experimente anschauen und physikalisch-chemische Vorgänge hautnah miterleben. Es gab einen ganzen Tisch mit Experimenten, im RöLab wurde alles geröntgt, was die großen und kleinen Besucher mitgebracht hatten.

Eric Siemes von Experimenteshows.de begeisterte zudem mit Versuchen an zwei Stationen die kleinen und großen Entdecker und vermittelte ganz nebenbei den Spaß an Naturwissenschaften und Faszination für scheinbar Alltägliches. Dabei hatte er einen Bandgenerator, eine Influenzmaschine und eine Plasmakugel. Auch Kinderführungen samt Rätsel standen bis 18 Uhr auf dem Programm.

Künftig möchte das Team nicht nur mit dem Xperimente Mobil in ganz Deutschland unterwegs sein, sondern setzt auch in Post-Coronazeiten auf digitale Workshops und Wissensvermittlung. Neben der langjährigen Kooperation mit dem Lenneper Röntgen-Gymnasium, die „mit vielen guten Ideen und Projekten“ unter dem neuen Schulleiter Jörg Bergemann fortgesetzt wird, sind zudem Angebote für die „Best Ager“, Kitas und Grundschulen geplant. „Wir wollen uns nicht nur auf die Schulen konzentrieren, sondern auch die Frühkindliche und die Erwachsenen-Bildung in den Fokus nehmen“, sagte Dr. Busch.

Remscheids Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz unterstrich die Bedeutung des außerschulischen Lernorts. „Der Erfolg des RöLabs beruht auf zwei Säulen – dem Team und seinen Partnern und Unterstützern.“ Mit Sorge betrachtet der OB den Nachwuchsmangel im Mint-Bereich. „Mit dem RöLab ist ein toller Ort etabliert, der nicht nur ein Schmuckstück für unsere Stadt ist, sondern auch ein wichtiger Bildungsort.“

Kontakt

Interessierte Schulen, die das Röntgen-Labor RöLab kennenlernen möchten, können sich im Röntgen-Museum anmelden: Tel. (0 21 91) 16 33 84 oder per E-Mail:

info@roentgenmuseum.de

Das RöLab hat auch einen Instagramkanal: #rölab

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