Personalie

Quartiersbüro öffnet mit neuer Besetzung

Citymanager Linus Klenter berät im Quartiersbüro. Foto: Stadt Burscheid
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Citymanager Linus Klenter berät im Quartiersbüro.

Linus Klenter berät zu Förderprogrammen zum IEHK.

Von Markus Schumacher

Gute Nachrichten hat Stadtsprecherin Renate Bergfelder-Weiss: „Auf eine gemeinsame Initiative der Wirtschafts- und Werbegemeinschaft „Wir für Burscheid“ und der Stadt Burscheid wird ab Dienstag, 2. November, das Quartiersbüro an der Hauptstraße 67 wieder als Informations- und Beratungsangebot mit neuer Besetzung geöffnet sein.“

An drei halben Tagen in der Woche steht dann der „Citymanager“ Linus Klenter (32 Jahre) im Rahmen des „Integrierten Entwicklungs- und Handlungskonzeptes Burscheid 2025“ (IEHK) als Ansprechpartner und Kümmerer zu den angebotenen Förderprogrammen‚ dem Fassadenprogramm sowie dem Verfügungsfonds, aber auch für Informationen rund um die Baumaßnahmen in der Innenstadt zur Verfügung.

In den Töpfen ist auch noch Geld vorhanden

Die Landesregierung schreibt: „Das Städtebauförderungsprogramm 2021 umfasst 294 Projekte der Stadtentwicklung in 214 Städten und Gemeinden des Landes. Ein besonderer Förderschwerpunkt gilt der Verbesserung der Aufenthaltsqualität in den Stadtkernen. Von den rund 368 Millionen Euro aus Mitteln der Landes NRW, des Bundes und der Europäischen Union fließen rund 254 Millionen Euro für Investitionen in 174 Innenstädte, Ortskerne und Stadtteilzentren.“ Aus dem Städtebauförderungsprogramm NRW sind nach Angaben des Landes in diesem Jahr schon 285 000 Euro nach Burscheid geflossen zur „Aufwertung Umfeld Badehaus“.

Linus Klenter rät: „Es sind noch Mittel aus den beiden Förderprogrammen verfügbar. Kommen Sie einfach vorbei, wenn Sie einen Antrag stellen oder sich nur informieren möchten“. Die Öffnungszeiten stehen im Kasten. Bei Interesse für ein Beratungsgespräch wird gebeten, einen Termin zu vereinbaren. Telefonisch ist das Büro unter Tel. (01 52) 02 69 65 41 zu erreichen und per E-Mail an:

wfb@burscheid.de

Zu beachten sei, dass der Zutritt nur mit einer medizinischen Mund-Nase-Schutzmaske und symptomfrei gestattet ist. Das seien mithin die gleichen Regeln wie im Burscheider Rathaus.

Mit dem Fassadenprogramm, dessen Fördertopf mit Mitteln des Bundes und des Landes Nordrhein-Westfalen mit 265 000 Euro gefüllt ist, könne den Eigentümern und Mietern von denkmalgeschützten, historisch wertvollen und besonders stadtbildprägenden Gebäuden ein einmaliger Zuschuss für Aufwertungs-, Rückbau- und Umbaumaßnahmen gewährt werden. „Maximal werden 50 Prozent der Kosten aus dem Programm finanziert“, rechnet Renate Bergfelder-Weiss vor. Bauwillige könnten hierzu eine fachliche Beratung im Quartiersbüro erhalten.

Spektrum zur Verschönerung des Stadtbilds ist groß

Zudem gebe es noch den Verfügungsfonds zur Verschönerung des Stadtbildes. Ziel des Verfügungsfonds sei es, privates Engagement und zusätzliche Finanzressourcen der Akteure vor Ort zu aktivieren und die Menschen im Rahmen des Entwicklungsprozesses zusammen zu bringen. Das Spektrum zur Verschönerung des Stadtbildes, zum Beispiel durch Blumenkübel, attraktiven Wetterschutz, Sitzgelegenheiten, Einfriedungen, Spielgeräte, Kunst und dergleichen sei groß und könne mit Hilfe von Fördermitteln realisiert werden.

Die Stadtsprecherin erklärt: „Mit dem Verfügungsfonds stellt die Stadt Burscheid ein (teil-)finanziertes Budget zur Verfügung.“ So könnten private Maßnahmen, Projekte und Aktionen angeregt und unbürokratisch durchgeführt werden.

www.burscheid.de

Öffnungszeiten

Quartiersbüro: Es ist ab kommenden Dienstag, 2. November, zu den folgenden Zeiten besetzt: montags von 14 Uhr bis 18 Uhr; dienstags von 14 Uhr bis 17 Uhr; und donnerstags von 9 Uhr bis 13 Uhr.

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