Pinkwart nimmt neuen Mobilfunkmast in Betrieb

Andreas Pinkwart ist Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes NRW. Der FDP-Politiker nahm einen Mobilfunkmast in Betrieb. Archivfoto: Doro Siewert
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Andreas Pinkwart ist Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes NRW. Der FDP-Politiker nahm einen Mobilfunkmast in Betrieb. Archivfoto: Doro Siewert

NRW-Minister zu Gast in Burscheid: Vom schnellen 5G-Standort sollen Telekom-Kunden profitieren

Von Nadja Lehmann

Schnelleres Internet in Burscheid und an der A1: Der neue Mobilfunkmast ist da. Bei einem Besuch vor Ort informierte sich Prof. Dr. Andreas Pinkwart, NRW-Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie, am Beispiel Burscheid über die Verfahren und Kriterien zur Standortauswahl, die Funktionsweise und den Versorgungsbereich der eingesetzten Funkfrequenzen des neuen Mobilfunkstandorts. Gemeinsam mit Bruno Jacobfeuerborn, Vorsitzender der Geschäftsführung der Deutschen Funkturm GmbH (DFMG), legte Pinkwart gleich Schalter um und nahm den neuen Mobilfunkmast offiziell in Betrieb.

Wie Telekom-Sprecher George-Stephen Mc Kinney erklärt, versorgt der 40 Meter hohe Schleuderbeton-Mast die umliegenden Ortsteile sowie den angrenzenden Abschnitt der Autobahn A 1 mit schnellem mobilem Internet und Sprachdiensten. Mit der Einschaltung hat die Telekom den sechsten 5G-Standort in Burscheid in Betrieb genommen.

„Der Start des neuen Mobilfunkmastes ist eine gute Nachricht für zahlreiche Mobilfunknutzerinnen und -nutzer in Burscheid und auf der A1. Der Mast schließt nicht nur eine Versorgungslücke, sondern ermöglicht auch schnelles Surfen mit 5G-Mobilfunk der neuesten Generation. Das Beispiel zeigt: Der Mobilfunkausbau in Nordrhein-Westfalen läuft auf Hochtouren. Besonders begrüße ich, dass die Tower Companies an neuen Standorten die Nutzung durch mehrere Netzbetreiber ermöglichen. Das reduziert Ausbaukosten und verbessert die Mobilfunkversorgung netzübergreifend, gerade in ländlichen Regionen und an Verkehrswegen“, sagte Pinkwart.

Die Deutsche Telekom hat unter anderem auch in NRW ein umfangreiches Programm umgesetzt, das den Netzausbau beschleunigt hat. Die Bevölkerungsabdeckung mit LTE/4G liegt nach Telekom-Angaben in NRW bei nahezu 100 Prozent.

Neben den Investitionen in das LTE-Netz treibt die Deutsche Telekom nun auch den 5G-Ausbau in NRW verstärkt voran. Seit Stichtag 1. Juni versorgt die Deutsche Telekom bereits 7,8 Millionen Haushalte mit 5G, das entspricht knapp 90 Prozent aller Haushalte in NRW. Seit dem Beginn des 5G-Ausbaus vor einem Jahr wurden rund 4 200 neue 5G-Standorte im Land aufgebaut. Das Ziel ist eine möglichst weitgehende flächendeckende Mobilfunkversorgung bis 2025.

„Mit der 5G-Technologie werden die Geschwindigkeiten teilweise mehr als verdoppelt“, heißt es von der Telekom. In ländlichen Gebieten wie Burscheid können Kundinnen und Kunden jetzt mit bis zu 225 Mbit/s surfen - nicht nur mit den neuen 5G-Smartphones, sondern auch im LTE-Netz.

Es müssen keine zusätzlichen Masten errichtet werden

Die Deutsche Funkturm GmbH hat den Mobilfunkmast im Auftrag der Telekom gebaut. „Burscheid hat nun einen neuen, modernen und zukunftsfähigen Mobilfunkstandort. In erster Linie profitieren Telekom-Kunden von unserem Mast. Wir bieten unseren Standort aber auch allen anderen Mobilfunkanbietern an, so dass keine zusätzlichen Masten errichtet werden müssen“, sagte Bruno Jacobfeuerborn.

Wer für den weiteren Ausbau eine Fläche für einen Dach- oder Mast-Standort vermieten möchte, kann sich an die Telekom-Tochter Deutsche Funkturm wenden.

www.dfmg.de

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