Pferd bricht durch das Stalldach ein

Noch etwas geschwächt ist der Zweijährige. Foto: Feuerwehr BGL
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Noch etwas geschwächt ist der Zweijährige.

Rettung mit 17 Einsatzkräften

-nal- Der Hilferuf erreichte die Feuer- und Rettungsleitstelle des Rheinisch-Bergischen Kreises am Donnerstag über die Tel. 112: Ein Pferd drohe, von einem Dach abzustürzen. Die Leitstelle entsandte umgehend Einsatzkräfte nach Bergisch Gladbach-Moitzfeld. Die dortige Lage: Auf einer Stallung, die einseitig an einen Hang angebaut war, hatte sich ein Jungpferd von der Weide auf das Dach des Stalls begeben. Die Betreiber der Stallanlage versuchten, das Pferd, das unruhig und ängstlich wirkte, zu sichern. Noch während die Einsatzkräfte die Lage einschätzten, brach das Pferd durch das Eternitdach ein – blieb allerdings mit dem Körper auf den Dachsparren liegen. Ein Hinterlauf war zwischen Eternitplatten und Dachsparren eingeklemmt.

Der Einsatzleiter alarmierte weitere Kräfte der Feuerwehr Bergisch Gladbach. Zusätzlich rief er einen Tierarzt an die Einsatzstelle. Die Feuerwehr stapelte Heuballen auf, damit die Einsatzkräfte zum Pferd gelangen konnten und das Pferd vor einem weiteren Absturz gesichert war. Zudem wurde das Dach mit Dielen belegt, damit das Pferd auch vom Dach aus durch Einsatzkräfte der Feuerwehr gesichert werden konnte. Nachdem ausreichend Heuballen unter dem Pferd in der Stallung aufgetürmt worden waren, wurde die Balkenkonstruktion des Daches mit Säbelsägen durchtrennt. Danach konnte das Pferd über die Heuballen zu Boden gebracht werden, wo Dr. med. vet. Herbert Dreesen aus Overath eine erste Untersuchung vornahm.

Im Nachgang berichtete die Feuerwehr Bergisch Gladbach über den Zustand des zweijährigen Wallachs: „Glücklicherweise konnte durch den Einsatz der Feuerwehr und in enger Zusammenarbeit mit dem Tierarzt das Leben des Tieres gerettet werden“, hieß es gestern. Nach rund einer Stunde habe der Wallach selbstständig auf seinen vier Beinen gestanden. Er sei zwar noch etwas wacklig, habe Blessuren davongetragen. „Aber es sieht so aus, als ob er wieder vollständig genesen wird.“

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