Park-and-Ride-Plätze machen Hilgen mobil

Am Raiffeisenplatz sorgen auch Pedelecs für den schnellen Umstieg aufs Rad: Hier testet das Bürgermeister Stefan Caplan selbst aus. Zehn Auto-Stellplätze sollen folgen.Archivfoto: Doro Siewert
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Am Raiffeisenplatz sorgen auch Pedelecs für den schnellen Umstieg aufs Rad: Hier testet das Bürgermeister Stefan Caplan selbst aus. Zehn Auto-Stellplätze sollen folgen.Archivfoto: Doro Siewert

Nach Pedelec-Verleih und Fahrradboxen sollen nun zehn Stellplätze entstehen

Von Nadja Lehmann

Der Raiffeisenplatz in Hilgen entwickelt sich zu einem Dreh- und Angelpunkt in Sachen Mobilität. Nun nehmen dort die geplanten Park-and-Ride-Parkplätze Form an. Im Haus der Kunst gab jetzt der Stadtentwicklungsausschuss grünes Licht für die Ausführungsplanung zur Errichtung von zehn dementsprechenden Parkplätzen. Kosten: knapp 35 000 Euro. Eingebettet ist die Maßnahme in das kreisweite Förderprojekt „Mobilstationen im Rheinisch-Bergischen Kreis – Das Bausteinsystem“.

Das Kooperationsprojekt wird von der Stadt Burscheid gemeinsam mit dem Rheinisch-Bergischen Kreis, den Verkehrsunternehmen wupsi und RVK sowie dem Nahverkehr Rheinland umgesetzt. In Burscheid sind zwei Mobilstationen vorgesehen: Neben dem Raiffeisenplatz ist das die Bürgermeister-Schmidt-Straße in der Innenstadt. Jeweils zehn Park-and-Ride-Parkplätze sollen an beiden Standorten entstehen: Für beide Standorte wurden, so steht es in der Beschlussvorlage, Gesamtkosten von rund 46 000 Euro beantragt und genehmigt. Der Eigenanteil der Stadt beträgt rund 4600 Euro.

Nachdem aber schon der Raiffeisenplatz mit knapp 35 000 Euro zu Buche schlägt (unter anderem muss eine Laterne versetzt werden), war rasch klar: Für alle Parkplätze reicht das Geld nicht. Die Stadtverwaltung bat deshalb die Bezirksregierung , die bereits bewilligten Mittel allein für Hilgen einsetzen zu dürfen. Die Park-and-Ride-Parkplätze an der Bürgermeister-Schmidt-Straße sollen deshalb zur Förderung beim Nahverkehr Rheinland (NVR) angemeldet werden. Deshalb gilt das Votum des Stadtentwicklungsausschusses zunächst auf Vorbehalt: Zwar hat die Bezirksregierung auf elektronischem Wege bereits mitgeteilt, dass sie nichts gegen die Änderung hat, aber: Eine abschließende schriftliche Bestätigung steht noch aus.

Über die Förderfähigkeit der Parkplätze an der Bürgermeister-Schmidt-Straße wird allerdings erst im Sommer die Verbandsversammlung des NVR entscheiden. Die Stellplätze sollen im Zuge der Umgestaltung des Kulturbadehaus-Areals realisiert werden.

Parkplätze stehen nur ÖPNV-Nutzern zur Verfügung

„Wir erreichen mit den Parkplätzen die Menschen, die vom Pkw auf den Öffentlichen Nahverkehr umsteigen“, hielt Bürgermeister Stefan Caplan im Ausschuss fest. Denn parken sollen dort ausschließlich die Inhaber von Abo-, Monats- und Wochenkarten. Deren Kopie soll hinter die jeweilige Autoscheibe gelegt werden. Gegen Falschparker könne man auf diese Weise rechtlich vorgehen, so Caplan.

Neben den Park-and-Ride-Parkplätzen animieren in Hilgen außerdem auch Pedelec-Verleihstation und abschließbare Fahrradboxen zum Mobil-Umstieg – der dann sogar auch dem Klima gut tut.

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