Omikron macht vielen Veranstaltungen den Garaus

Kinder-Kultur-Reihe am 16. Januar ist ebenso abgesagt wie der Rathaussturm im Schützenhaus

Von Nadja Lehmann

Omikron greift um sich, und die Menschen werden wieder vorsichtiger: Schließlich gilt die neue Virusvariante als sehr viel ansteckender als ihre Vorgänger.

Auch das Kulturbüro der Stadt reagiert auf die Situation und sagt in Anbetracht der sich aktuell entwickelnden Corona-Lage das für Sonntag, 16. Januar, um 15 Uhr in der Schulberg-Aula geplante Puppentheaterstück „Conni kommt“ als Teil der Burscheider Kinder-Kultur-Reihe ab. „Grund hierfür sind die dringlich gebotenen Kontaktbeschränkungen zur Eindämmung der steigenden Neuinfektionen mit dem Coronavirus und die ungewöhnlich zurückhaltende Kartennachfrage“, sagt Kulturbüro-Leiterin Renate Bergfelder-Weiss.

Aufgeschoben bedeutet aber nicht aufgehoben: Wie Bergfelder-Weiss mitteilt, bleibt das Kulturbüro mit dem Wodo Puppenspiel aus Mülheim an der Ruhr in Kontakt: Man plant eine neue Aufführung in der kommenden Kinder-Kultur-Saison. Und die dürfte sich lohnen, handelt es sich doch um die beliebte Kinderbuchreihe Conni, die hier auf die Theaterbühne gehievt wird.

Die Inszenierung des Wodo Puppenspiel stellt zwei Bilderbuchgeschichten der „Conni-Reihe“ in den Mittelpunkt: „Conni ist krank“ und „Conni backt Pizza“.

Inszenierung fasst zwei Conni-Geschichten zusammen

„Figuren passen immer. Marionetten, Handpuppen, Tischfiguren – unterschiedliche Themen verlangen nach individueller Umsetzung“, sagen Dorothee Wellfonder und Wolfgang Kaup. Sie sind die Macher hinter dem Wodo Puppenspiel und wenden sich gern aktueller Kinderliteratur zu: nicht nur Conni, sondern auch Mama Muh oder Nulli & Priesemut. „Mit Voodoo haben die Wodos nichts zu tun“, sagen die beiden Puppenspieler selbst. Das „Wodo“ greift die ersten beiden Buchstaben ihrer Vornamen (Wolfgang und Dorothee) auf: „Und Dowo hört sich blöd an.“

Auch der traditionell an Weiberfastnacht im Burscheider Schützenhaus stattfindende Rathaussturm findet in diesem Jahr nicht statt. Darauf haben sich der Vorstand des Burscheider Schützenvereins und die Stadt als gemeinsame Ausrichter geeinigt.

„Angesichts der gegenwärtigen Infektionslage sind Karnevalspartys in Innenbereichen nicht vertretbar. Es ist zu bezweifeln, ob sich an der derzeitigen Bewertung der Lage bis Weiberfastnacht, dem Beginn der heißen Phase des Karnevals, noch Grundlegendes ändern wird“, sagt Renate Bergfelder-Weiss.

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