Wettbewerb

Oberodenthal holt sich Bronzeplakette

Ihr erfolgreiches Abschneiden auf Landesebene lässt die Dorfgemeinschaft Oberodenthal strahlen. Im Rheinisch-Bergischen Kreis startet die Neuauflage des Wettbewerbs im Jahr 2024.
+
Ihr erfolgreiches Abschneiden auf Landesebene lässt die Dorfgemeinschaft Oberodenthal strahlen. Im Rheinisch-Bergischen Kreis startet die Neuauflage des Wettbewerbs im Jahr 2024.
  • VonNadja Lehmann
    schließen

Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ – Ministerin Gorißen gab Ergebnisse bekannt.

Burscheid. Die Dorfgemeinschaft Oberodenthal hat beim Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ die Bronzemedaille gewonnen. Insgesamt bewarben sich 32 Ortschaften mit ihren Projekten.

„Durch das große Engagement in den Dörfern im Rheinisch-Bergischen Kreis wird für die Gemeinschaft und für die zukünftige Generation auf dem Land viel vorangebracht. Das hat Oberodenthal beim Wettbewerb mit vielen tollen Projekten bewiesen“, sagt Landrat Stephan Santelmann, der der Dorfgemeinschaft zu ihrem Platz auf dem Siegertreppchen gratuliert. Neben der Bronze-Auszeichnung gab es für Oberodenthal zudem den Sonderpreis der NRW-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege für den Bereich Naturschutz. NRW-Landschaftsministerin Silke Gorißen hatte die Ergebnisse gemeinsam mit Karl Werring, Präsident der Landwirtschaftskammer, in Bad Sassendorf bekannt gegeben.

Für den Landeswettbewerb von „Unser Dorf hat Zukunft“ qualifizierten sich die Oberodenthaler durch den Erfolg bei der Kreisveranstaltung im Juni dieses Jahres. Auf Landes- und Kreisebene wurden verschiedene Aspekte für die Bewertung zugrunde gelegt. Bewertet wurden beispielsweise wirtschaftliche Entwicklung und Initiativen, das soziale und kulturelle Leben, die Baugestaltung sowie der Erhalt der ortsbildprägenden Bausubstanz und die Grüngestaltung.

„Ländliche Räume sind Heimat und ökonomische, ökologische wie soziale Grundpfeiler unseres Landes“, sagte Silke Gorißen (CDU) bei der Bekanntgabe. „Deshalb tut die Landesregierung weiterhin alles dafür, dass das Leben in unseren Dörfern attraktiv und zukunftsfähig bleibt.“ Der Landeswettbewerb leiste hier einen wichtigen Beitrag: Erfolgreiche Projekte, die jetzt in den 32 Dörfern umgesetzt würden, machten den ländlichen Raum noch lebenswerter. Die Ministerin weiter: „Der Wettbewerb ist nun über 60 Jahre alt und ein fester Bestandteil unserer Landeskultur geworden. Er unterstreicht, wie facettenreich Nordrhein-Westfalen im ländlichen Raum ist. Der Wettbewerb bringt Leben in die Dörfer, aber vor allem lebt er von den Menschen in den Dörfern.“

Karl Werring, Präsident der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen, erinnerte daran, dass die Corona-Pandemie die Vorbereitung auf den Wettbewerb für die teilnehmenden Dörfer noch erschwert habe. Vielerorts hätten innerhalb von wenigen Wochen Präsentationen des Dorfes auf Kreis- und dann auf Landesebene stattfinden müssen. „Das war für die engagierten Bürgerinnen und Bürger eine Herkulesaufgabe, die sie aber mit Bravour gemeistert haben. Ich möchte hiermit meine Anerkennung und meinen Respekt für ihre Leistungen zollen.“

Der ländliche Raum braucht andere Antworten als die Stadt

Die Folgen des Klimawandels, aber auch Digitalisierung und Mobilitätswende wirken sich auf die ländlichen Räume aus und verlangen hier andere Antworten als in den städtischen Zentren. Es sind Fragen, die der Landeswettbewerb aufgreift. Mit ihm sollen Prozesse angestoßen und vorangetrieben werden, die diesen Herausforderungen begegnen und nach der Durchführung des Wettbewerbs fortgesetzt werden. „Nicht zuletzt“, so heißt es aus dem Landwirtschaftsministerium, „zielt der Wettbewerb auch darauf ab, beispielhafte Projekte aus den teilnehmenden Dörfern bekannt zu machen und andere Orte zur Nachahmung anzuregen.“

Die so genannten „Golddörfer“ haben sich nun für die Bundesebene des Wettbewerbs qualifiziert. Darunter ist übrigens mit Benroth (Nümbrecht) aus dem Kreis Oberberg quasi doch noch ein Nachbar des Rheinisch-Bergischen Kreises im Rennen. Die drei übrigen Golddörfer gehören den Kreisen Olpe, Höxter und Borken an.

Das könnte Sie auch interessieren

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Meistgelesen

Für 37 junge Kicker dreht sich alles um den Ball
Für 37 junge Kicker dreht sich alles um den Ball
Für 37 junge Kicker dreht sich alles um den Ball
Löschzug beeindruckt junge Besucher
Löschzug beeindruckt junge Besucher
Löschzug beeindruckt junge Besucher

Kommentare