Ob es Osterfeuer geben wird, ist noch ungewiss

Osterfeuer gehören zum Osterfest für viele Menschen dazu. 2019 durften die Flammen zuletzt lodern. Archivfoto: Roland Keusch
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Osterfeuer gehören zum Osterfest für viele Menschen dazu. 2019 durften die Flammen zuletzt lodern. Archivfoto: Roland Keusch

Corona-Schutzverordnung tritt zum 9. März außer Kraft

-nal- In den Lebensmittelgeschäften tauchen die ersten Osterhasen auf. Und in Köln wird Karneval gefeiert. Wie aber steht es um das Osterfest? Was wird gehen und was nicht? Dürfen die traditionellen Osterfeuer entzündet werden? In der Stadtverwaltung bleibt man verhalten. „Da die aktuelle Corona-Schutzverordnung mit Ablauf des 9. März 2022 außer Kraft tritt, kann derzeit keine verbindliche Aussage zur Durchführung von Osterfeuern getroffen werden“, erklärt Stadtsprecherin Renate Bergfelder-Weiss auf Anfrage.

„Ausgehend von der aktuell geltenden Corona-Schutzverordnung wäre die Durchführung eines Osterfeuers möglich. Derzeit dürften lediglich immunisierte Personen an Treffen teilnehmen“, sagt Bergfelder-Weiss. Es bleibe abzuwarten, welcher Personenkreis tatsächlich zum gegebenen Zeitpunkt teilnehmen dürfe. „Seitens des Bundes- sowie der Landesregierungen sollen bis zum 20. März die weitreichenden Corona-Regeln zurückgefahren werden.“ Bereits im ersten Corona-Jahr 2020 hatte die Stadt alle Brauchtumsfeuer abgesagt. Auch 2021 durfte nichts angezündet werden. „Nach der Corona-Schutzverordnung sind Versammlungen und Veranstaltungen grundsätzlich untersagt. Das beinhaltet natürlich auch die öffentlichen Osterfeuer in der bisherigen Tradition“, hatte Ordnungsamtsleiter Marco Fuss damals unterstrichen. Zuletzt gab es in Burscheid im Jahr 2019 insgesamt 25 genehmigte Brauchtumsfeuer. So hatte die CDU damals zum dritten Mal an die Montanusstraße auf die Trasse eingeladen. Auch Osterfeuer von Kirchengemeinden gab es, wie in Hilgen-Dünweg.

Für Feuer, die in einer Feuerschale im privaten Bereich abgebrannt werden, wird keine Genehmigung benötigt. Diese fallen weder unter den Begriff des Brauchtumsfeuers, noch unter den des Nutzfeuers. Letzteres muss ebenfalls angemeldet werden und ist, wenn überhaupt, nur unter Auflagen möglich: So muss Abstand gewahrt und die Feuerwehr informiert werden.

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