Noch läuft die Bewerbungsphase für den Heimatpreis

Bürgermeister Stefan Caplan (links) zeichnete 2020 (von rechts) Uwe Graetke (Burscheid-live); Michael Seibert (MGV Dürscheid) und Dr. Karl Ulrich Voss (Bergischer Geschichtsverein) aus. Archivfoto: Stadt Burscheid
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Bürgermeister Stefan Caplan (links) zeichnete 2020 (von rechts) Uwe Graetke (Burscheid-live); Michael Seibert (MGV Dürscheid) und Dr. Karl Ulrich Voss (Bergischer Geschichtsverein) aus. Archivfoto: Stadt Burscheid

Amtierende Preisträger sind Bergischer Geschichtsverein, Burscheid-live und MGV Dürscheid

Von Nadja Lehmann

2020 war es unter anderem der Bergische Geschichtsverein, der freudestrahlend den Heimatpreis in Empfang nahm: Mit seinem Projekt der „Verschwundenen Häuser“ überzeugte das Team rund um den Vorsitzenden Dr. Karl Ulrich Voss. In ihrer jetzt erschienenen Publikation zeigt der Verein auf, welche Bausubstanz unwiederbringlich dahin ist und woran es zu erinnern lohnt – und schuf so einen Rundgang durch die Stadt, der Vergangenheit in die Gegenwart überführt.

Nun geht es in eine neue Runde des Heimatpreises. Seit 1. April können sich Burscheider Vereine, Initiativen, Projekte und Privatpersonen, die lokale Identität und Gemeinschaft und damit Heimat stärken, zum dritten Mal bei der Stadtverwaltung für den Heimat-Preis bewerben.

Möglich wird dies durch die Heimatförderung des Landes Nordrhein-Westfalen, „Heimat. Zukunft. Nordrhein-Westfalen. Wir fördern, was Menschen verbindet.“ Es umfasst fünf verschiedene Elemente, um die Gestaltung der Heimat vor Ort zu fördern: Heimat-Scheck, Heimat-Preis, Heimat-Werkstatt, Heimat-Fonds und Heimat-Zeugnis. Nun erinnert die Stadtverwaltung daran, dass schriftliche Bewerbungen noch bis 31. Juli möglich sind. „Einige Burscheider Initiativen und Vereine haben bereits ihre Teilnahme angekündigt“, heißt es aus dem Rathaus.

Die Projekte können in Planung sein, begonnen haben oder auch schon abgeschlossen sein. Wichtig ist, dass eingereichte Projekte einem oder mehreren Preiskriterien zuzuordnen sind und spätestens bis 30. Juni 2022 realisiert sind.

Einzureichen ist eine kurze Projektbeschreibung, die durch Fotos oder Skizzen zur Vorher-/Nachher-Darstellung ergänzt werden kann. Das Projekt muss einem oder mehreren Preiskriterien zugeordnet sein und kurz begründet werden.

„Bewerben können sich alle, deren Projekte zur Attraktivitätssteigerung öffentlicher Orte und Plätze in Burscheid, zur Bewahrung und Stärkung der lokalen und regionalen Identität, zur Stärkung der Verwurzelung von Menschen und zur Förderung der Gemeinschaft und des Zusammenhalts in Burscheid, zur Erhaltung von Traditionen und zur Pflege des Brauchtums und Erhaltung und Stärkung des lokalen Erbes beitragen“, erklärt Stadtsprecherin Ann-Kathrin Gusowski.

Auch Bürgermeister Stefan Caplan freut sich über die inzwischen dritte Auslobung: „Das vom Land bereitgestellte Preisgeld von 5 000 Euro möchten wir gerne an engagierte Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt weitergeben.“

Kulturausschuss und Stadtrat bewerten und entscheiden in nicht-öffentlicher Sitzung über den Preisträger. Zum Jahresende soll dann die Preisverleihung stattfinden – in gewohnt kleinem Rahmen.

Wenn das Land weiterhin Geld zur Verfügung stellt, würde die Stadt auch 2022 gern wieder Projekte auszeichnen – dann aber zum letzten Mal, teilt Ann-Kathrin Gusowski mit.

Die Bewerbungsunterlagen werden per Post an die Stadt Burscheid, Büro des Bürgermeisters, Höhestraße 7-9, 51399 Burscheid oder per E-Mail eingereicht.

heimat-preis@burscheid.de

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