Bilanz des Kreisbrandmeisters

Nie dagewesenes Unwetter-Ereignis

„Ein Unwetter-Ereignis solchen Ausmaßes hat es in meiner 50-jährigen Dienstzeit als Feuerwehrmann im Rheinisch-Bergischen Kreis noch nicht gegeben“, zeigte sich Gesamteinsatzleiter und Kreisbrandmeister Wolfgang Weiden in seiner Bilanz bestürzt.

„Was unsere Kräfte von Feuerwehr und Katastrophenschutz mit höchstem Einsatz und ohne jeglichen Schlaf geleistet haben, verlangt mir allerhöchsten Respekt ab. Dass es dabei leider unmöglich war, jedem Hilfeersuchen schnell nachzukommen, ist völlig klar, tut uns jedoch sehr leid für die betroffenen Bürger.“ Im Vergleich zu Leichlingen habe es Burscheid milde getroffen: So hatte die Burscheider Feuerwehr bereits am Donnerstagabend ihr Resümee gezogen. Rund 120 Einsätze lagen da hinter den Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr.

Von einem „Extremereignis“, das das gesamte Wuppergebiet betreffe, sprach auch der Wupperverband. Und nannte Zahlen für die Bevertalsperre: Bis Donnerstagmorgen fielen dort rund 140 Liter pro Quadratmeter. Das sei rund ein Zehntel der Regenmenge, die im Durchschnitt an dieser Messstelle in einem Jahr falle, so Sprecherin Susanne Fischer. Die Pegelstände von Wupper oder Nebenbächen sorgten dafür, dass die Kläranlagen in Odenthal und Hückeswagen überschwemmt wurden und ausfielen. Fischer: „Vergleichbare Regenmengen flächendeckend im Gebiet hat es im Wupperverband seit Beginn der Aufzeichnungen nicht gegeben.“ -nal-

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