Neues Vereinsheim ist bald fertiggestellt

Das neue Vereinsheim ist ganz aus Holz. Derzeit werden die Arbeiten auf dem Dach beendet, um dann mit den Innenarbeiten starten zu können. Foto: Katharina Birkenbeul
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Das neue Vereinsheim ist ganz aus Holz. Derzeit werden die Arbeiten auf dem Dach beendet, um dann mit den Innenarbeiten starten zu können. Foto: Katharina Birkenbeul

Der Ballspielverein 1911 Burscheid musste beim Bau einer Holzkonstruktion einige Hürden meistern

Von Katharina Birkenbeul

Auf dem Dach wird noch gewerkelt, innen ist es leer, dennoch nimmt es Formen an. „Das Vereinsheim ist fast fertig“, bestätigt der 1. Vorsitzende des Ballspielvereins (BV) 1911 Burscheid, Bernd Hammans. Am 22. Oktober im vergangenen Jahr haben die Arbeiten für den Bau begonnen, in dem zukünftig die Mannschaften nach den Spielen ein Bier trinken und Sitzungen der Spieler und des Vorstandes stattfinden können.

„Das Vereinsheim wurde speziell für uns konstruiert.“

Bernd Hammans, 1. Vorsitzender BV

Nachdem der Rohbau, der ganz aus Holz gefertigt wurde, vor Weihnachten stand, folgten das Dach und der Boden. Mittlerweile seien auch die notwendigen Kabel für Strom und Wasser gelegt. „Das haben wir alles ohne Stress gemacht“, so Hammans. Geholfen haben Vereinsmitglieder, immer dann, wenn sie Zeit hatten. „Wir hatten Glück mit dem Wetter und alle haben tatkräftig mit angepackt. Natürlich ganz coronakonform. Ich war quasi täglich vor Ort“, erzählte der 1. Vorsitzende.

Jetzt folgen die Abschlussarbeiten. Das Dach wird in diesen Tagen von einer Fachfirma vollendet. Eine Dachrinne hält das Wasser davon ab, sich an den Seitenwänden in die Holzkonstruktion zu fressen. Zusätzlich dazu sei eine Abdeckung von den unteren Brettern bis in den Boden geplant. So werde Schimmel vermieden. Wichtig sei auch eine Ablaufrinne vor dem Holzhaus. Wenn das alles erledigt ist, könne das Mobiliar, das bereits dort sei, in das Vereinsheim gestellt werden. „Es sind im Prinzip jetzt nur noch Schönheitsarbeiten“, so Hammans. „Die Theke kommt voraussichtlich in der letzten Januarwoche“, sagt Peter Hammans, der über 50 Jahre lang aktiv im Verein war. Jetzt sei er eine Art Platz- und Geländewart. Die Theke soll in der rechten hinteren Ecke des elf mal acht Meter großen Vereinsheims angebracht werden. Auch Lampen und Heizungen fehlen noch.

Bald kann das Vereinsheim, das als Ersatz eines alten vorherigen Holzbaus nebenan dient, bereits genutzt werden. „Wir haben damit auch eine Lösung gefunden, wie wir Gäste bei Heimspielen bewirten können“, so Peter Hammans.

Dabei war es gar nicht so einfach, eine Baugenehmigung für das neue Vereinsheim zu bekommen. „Das Vereinsheim wurde speziell für uns konstruiert, denn auf dem Grundstück, auf dem wir bauen wollten, stehen zwei Bäume, die nicht ab durften“, erklärt der 1. Vorsitzende Bernd Hammans die Situation. Die Bäume würden nicht selten Äste verlieren, was nicht ungefährlich sei, so Peter Hammans. Aber nachdem die Stadt den Zustand der Bäume geprüft hatte, war klar, dass sie noch leben und dort stehenbleiben müssen.

Und noch eine Sache erschwerte den Aufbau in Eigenregie. Die Bauteile stammen als Sonderanfertigung von einer Firma in Litauen. Die Bauanleitung zu übersetzen und zu verstehen, sei gar nicht so einfach gewesen. „Deshalb haben wir auch noch einige Bretter über“, sagte der Platz- und Geländewart lachend.

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