Nachklärbecken sorgt für weniger CO2

Mit Schutzkleidung, Schippe und Mund-Nase-Maske: Leverkusens Oberbürgermeister Uwe Richrath, Currenta-Projektleiter Felix Schröter, stellvertretender Vorstand des Wupperverbandes Thomas Klein und Currenta-Geschäftsführer Günter Hilken (v. l.) versenken eine Zeitkapsel auf der Baustelle des neuen Nachklärbeckens. Foto: Currenta GmbH & Co. OHG
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Mit Schutzkleidung, Schippe und Mund-Nase-Maske: Leverkusens Oberbürgermeister Uwe Richrath, Currenta-Projektleiter Felix Schröter, stellvertretender Vorstand des Wupperverbandes Thomas Klein und Currenta-Geschäftsführer Günter Hilken (v. l.) versenken eine Zeitkapsel auf der Baustelle des neuen Nachklärbeckens. Foto: Currenta GmbH & Co. OHG

Wupperverband und Currenta investieren 11,7 Millionen Euro in Abwasserreinigung

-ms- Seit mehr als 50 Jahren kooperiert der Wupperverband bei der Klärung des kommunalen und betrieblichen Abwassers mit Chempark-Betreiber Currenta. Nun wird ein neues Nachklärbecken im Gemeinschaftsklärwerk Leverkusen-Bürrig gebaut. Der Geschäftsführer von Currenta, der stellvertretende Vorstand des Wupperverbandes und Leverkusens Oberbürgermeister Uwe Richrath trafen sich jetzt zur Grundsteinlegung.

„Auch die Betriebe des Chemparks und unsere Nachbarn in den Kommunen profitieren von dem Neubau“, sagt Currenta-Geschäftsführer Günter Hilken. Dadurch sinke der Energieverbrauch und damit verbunden der CO2-Ausstoß.

Neben den betrieblichen werden die kommunalen Abwässer von bis zu 400 000 Einwohnern aus Leverkusen, Leichlingen, Burscheid sowie aus Teilen von Solingen, Wermelskirchen und Bergisch Gladbach im Gemeinschaftsklärwerk gereinigt. Das Verhältnis liegt bei rund 70 Prozent kommunaler und 30 Prozent Betriebsabwässer. 2018 wurde der Kooperationsvertrag bis 2031 verlängert.

Der Neubau war Bestandteil der neuen Vereinbarung. Thomas Klein, stellvertretener Vorstand des Wupperverbands: „Eine gemeinsame Kläranlage in dieser Form ist im Wupperverbandsgebiet einzigartig.“ Es seien weitere gemeinsame Bauprojekte in Millionenhöhe geplant.

Baustelle ist bei etwa 35 Prozent Fortschritt

Der Bau erfolgte im laufenden Betrieb vor den Toren des Klärwerk-Geländes. Begonnen wurde zu Beginn dieses Jahres nach langer Vorplanung, erinnert sich Projektleiter Felix Schröter. „Da sich die Baustelle im Freien befindet und die Gewerke ohnehin entzerrt und auf Abstand arbeiten, konnten wir trotz Corona mit neuem Schutzkonzept weiterbauen.“

Zum Zeitpunkt der Grundsteinlegung sei die Baustelle bei etwa 35 Prozent Fortschritt angelangt. Die Arbeiten an der Bodenplatte haben gerade begonnen.

Gerechnet wird mit einer Fertigstellung im Oktober 2021. Nach der Inbetriebnahme können auf dem rund 10 000 Quadratmeter großen Grundstück mit dem neuen 2100 Quadratmeter großen Rundklärbecken stündlich bis zu 2,2 Millionen zusätzliche Liter Abwässer geklärt werden.

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