Musiker-Duo Stüpp-Schnäbelin spielt den Lebensretter-Song ein

Die Musiker Daniel Schnäbelin (l.) und Joachim Stüpp haben den Song ehrenamtlich produziert. Foto: Kira Stüpp
+
Die Musiker Daniel Schnäbelin (l.) und Joachim Stüpp haben den Song ehrenamtlich produziert.

Der Titel „Prüfen, Rufen, Drücken“ soll Schüler ansprechen

Von Simone Theyßen-Speich

Mit ihrer Idee, dass auch Kinder und Jugendliche schon die richtige Wiederbelebung lernen und somit Menschenleben retten können, ist Kathrin Funk mit ihren „Bergischen Lebensrettern“ aktiv unterwegs. Jetzt hat die Anästhesistin und Notärztin musikalische Unterstützung bekommen. Das Duo Stüpp-Schnäbelin hat den Song „Prüfen, Rufen, Drücken“ komponiert, getextet und ehrenamtlich produziert. In ihrem „Rhythmus für die Reanimation“ erzählen sie musikalisch, worauf man achten muss. „Die Person ansprechen, den Notruf 112 wählen, Passanten zum Mithelfen auffordern – all das, was wichtig ist, wird da erzählt“, ist Kathrin Funk ganz begeistert von dem Lied, das bei YouTube angehört werden kann.

„Die Person ansprechen, den Notruf 112 wählen, Passanten zum Mithelfen auffordern – all das, was wichtig ist, wird da erzählt.“

Kathrin Funk von den „Bergischen Lebensrettern“

Daniel Schnäbelin und Joachim Stüpp, beide Musiker der Solinger Band See You, werden dabei von Stüpps Tochter Kira – als Sängerin – unterstützt. Das sei eine tolle Möglichkeit, junge Leute auf das Thema anzusprechen, kennt Kathrin Funk derzeit „nichts Vergleichbares“. Acht Minuten ist das Lied lang – das sei genau die Zeit, in der der Rettungsdienst eingetroffen sein sollte. „Aber diese Zeit muss man mit der Herzdruckmassage erstmal durchhalten. Das schafft man nicht alleine, da muss man sich schnell als Team zusammentun und abwechseln“, so Funk.

Sie hofft, dass der Song nicht nur wichtige Informationen zur Reanimation vermittelt, sondern auch dazu beiträgt, dass die Idee der „Bergischen Lebensretter“ in Solingen „weiter durchstartet“. „Das Lied kann beispielsweise auch Kindern und Jugendlichen in Schulen vorgespielt werden.“ Das Thema im Schulunterricht zu verankern, versucht Kathrin Funk schon seit einem Jahr mit professionellen Übungspuppen, an denen dank Computer-Innenleben die Reanimation geübt werden kann. Mit Spendengeldern hat sie schon viele dieser Puppen angeschafft – interessierte Schulen und Lehrer können sich melden.

Und der Song ist schon weit über Solingen hinaus bekannt. „Gerade arbeiten wir an Versionen für die Schweiz und einer englischen Fassung“, freut sich Joachim Stüpp über die positive Resonanz.

bergische-lebensretter.de

Das könnte Sie auch interessieren

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Meistgelesen

Schnelltests sollen Angebot für die Masse sein
Schnelltests sollen Angebot für die Masse sein
Schnelltests sollen Angebot für die Masse sein
Unternehmer begrüßen 3G am Arbeitsplatz
Unternehmer begrüßen 3G am Arbeitsplatz
Unternehmer begrüßen 3G am Arbeitsplatz
Technische Werke erhalten neue Struktur
Technische Werke erhalten neue Struktur
Technische Werke erhalten neue Struktur

Kommentare