Mini-Sportler stürmen das erweiterte Spielgelände

So sehen glückliche „Kleine Strolche“ aus: Gestern gab es an der Witzheldener Straße eine Einweihung – und die Kinder nahmen den Parcours rasch in Besitz.Foto:Doro Siewert
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So sehen glückliche „Kleine Strolche“ aus: Gestern gab es an der Witzheldener Straße eine Einweihung – und die Kinder nahmen den Parcours rasch in Besitz.Foto:Doro Siewert

Familienzentrum „Kleine Strolche“ ehrt mit dem Ute-Strunk-Parcours langjährige Mitarbeiterin

Von Ursula Hellmann

„Achtung! Fertig! Los!“ Einige Kinder und Eltern hoben ihre Scheren und warteten auf das Kommando: „Jetzt!“ Das rot-weiße Absperrband fiel in sich zusammen – und der Bewegungsparcours hinter der Kita „Kleine Strolche“ wurde von über fünfzig Mini-Sportlern im Nu erstürmt. Strahlender Sonnenschein gab der Eröffnung des erweiterten Spielgeländes das zusätzliche Okay.

Zum großen Eröffnungstag waren auch Ehrengäste erschienen. Hans-Martin Strunk lobte das gelungene Projekt. Er denkt gerne zurück an die Kita-Zeit seiner eigenen Söhne, die Leiterin Ulrike Kreffter bereits als ihre Spielkameradin kannten. Dass dieses Konzept der Hilgener Einrichtung nun real geworden ist, kommt zu einem erheblichen Teil der Familie Strunk zugute.

Ute Strunk war 20 Jahre lang eng verbunden mit den Kindern

Ute Strunk, die ehemalige langjährige Mitarbeiterin, wird ihren Kollegen und Kindern in sehr guter Erinnerung bleiben. Sie war über zwanzig Jahre lang eng verbunden mit Kindern jeden Alters und setzte sich im Verein „Kleine Strolche“ mit Kräften ein. Sogar in ihrem Ruhestand war sie gerne mit den Kindern unterwegs auf dem Gelände. Als sie im vergangenen Jahr starb, bat die Familie – ganz im Sinn der Mutter: Statt Blumenspenden lieber ein Beitrag zum Projekt der von ihr geliebten Kinder. Aus diesem Grund war es für den Vorstand des Vereins keine Frage, der gesamten Außenfläche von rund 1300 Quadratmetern den Namen „Ute-Strunk-Parcours“ zu geben. Besonders für Leiterin Ulrike Kreffter hatte sich damit ein sehr lang gehegter Traum erfüllt. War sie zufrieden mit dem, was die Spezialhandwerker dort installiert haben? Kreffter: „Was mir schon seit Jahren vorschwebte an Gestaltung und Geräteausstattung, konnte ich der NUAS (Natur- und Abenteuerschule, Bergisch-Gladbach) erklären und fand bei den Verantwortlichen volles Einverständnis.“

Nun gibt es wirklich die hügelige Fläche, die Seile und Hilfen beim Hangeln und Balancieren. Auch die blanke Rutsche führt in ein zusätzliches Sandbecken. „Immerhin muss so ein Konzept logistisch gut durchdacht sein. Es muss allen Jahrgangsstufen von eins bis vier gerecht werden.“

Nach langer Corona-Pause spielen die ein- bis vierjährigen Mädchen und Jungen bereits seit Februar wieder im Sandkasten und am gewohnten Klettergerüst – aber was sich in den letzten Monaten hinter der Absperrung tat, das war für alle tabu!

Während das Gras wuchs, durften die Kinder nicht hinter das Band

Trotzdem gab es für sie Interessantes zu beobachten. Ein großer Bagger schaufelte ein tiefes Loch, ein Erdhügel wurde immer größer. Bis aus der braunen Erde das eingesäte Gras betreten werden konnte, dauerte es sechs Wochen. Und während dieser langen Frist hieß es für die Kinder: „Nicht hinter das Band laufen!“

Artig und verständig hielten sie sich an die Worte. Ein traditionelles Sommerfest wird es diesmal noch nicht geben, dafür erwarten die Kinder mit Spannung den nächsten Freitag. Dann kommen geflügelte Gäste zu Besuch, und alle können hinterher viel erzählen über ihre Erlebnisse.

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