Mavericks spielen erstmal in ihrer Heimatstadt

Die Burscheider Band Mavericks gab anlässlich des Kultursommers Country-Klänge zum Besten. Foto: Doro Siewert
+
Die Burscheider Band Mavericks gab anlässlich des Kultursommers Country-Klänge zum Besten.

Die Country-Band ist in ganz Deutschland unterwegs

Von Ursula Hellmann

Mavericks – das ist auch ein Synonym für einen Musikstil, der mehr am Rande vom Lebensgefühl der jungen Generation seinen Platz gefunden hat: Country-Musik. Erinnerungen an Cowboy-Romantik und Western-Feeling zu Pionierzeiten.

Eine Band, die sich seit 1983 diesen kraftvoll-emotionalen Rhythmen verschrieben hat, sind die Musiker um Dirk Gläßner, eben die Burscheider Band Mavericks. Geboren in Leverkusen, seit vielen Jahren integrierter Burscheider, kann Gläßner außer seiner musikalischen Begabung eine fundierte Praxis als Promoter in der Musikbranche vorweisen.

Auf der Bühne in der Kirchenkurve begeisterten neben Gläßner der Bass-Gitarrist Rainer Krebs, an der E-Gitarre Stefan Sperling und Tino Moskopp am Schlagzeug. Für den 46-jährigen Profi-Drummer war es das dritte Konzert mit der Mavericks-Band. Als Mitglied weiterer Instrumentalgruppen hatte ihn das Angebot Gläßners gereizt, nun auch den Country-Sound kennenzulernen.

Zur Country-Musik gehören auf jeden Fall geschulte Stimmen. Auch darin bewiesen die Herren ihr Können. Die 200 Stühle in der Kirchenkurve waren auch an diesem Samstag sehr gut besetzt. Die Mavericks hatten keine Mühe, alle Besucher an ihren locker- spaßigen Wortspielen zu beteiligen.

Die 87-jährige Mama war auch mit dabei

Gab es ein festgelegtes Programm? Bandleader Gläßner schmunzelte: „Bei uns ergibt sich die Reihenfolge der Songs spontan. Je nach Gesamt-Stimmung holen wir die rockigen Evergreens hervor oder die gefühlvollen.“

Besonderen Applaus bekamen die Intervall-Solis der vier Instrumente. Das Konzert hatte eine erstaunliche Besonderheit: Die Burscheider standen seit ihrer Gründung als Mavericks noch nie in ihrer Heimatstadt auf einer Bühne. In all den Jahren waren nie entsprechende Termine zustande gekommen. Dazu hatte die große Corona-Pause ihr Übriges getan. Zu den weggefallenen Konzertaufträgen kam für die Mavericks auch ein weiterer Wermutstropfen hinzu. Gläßner bedauerte: „Seit 1992 waren wir in jedem Jahr einmal in Sri Lanka und haben in der Hauptstadt Colombo ein großes Konzert gegeben. Die Einnahmen gingen an ein Kinderhilfsprojekt, das uns sehr am Herzen liegt. Wie es damit weitergeht, ist noch fraglich.“

Eine Besucherin aus der ersten Reihe bekam am Abend noch einen besonders herzlichen Extragruß: Mutter Gläßner (87) wollte beim allerersten Maverick- Konzert in Burscheid auf jeden Fall dabei sein; begleitet von ihrer Tochter.

In der Pause nach einer Stunde guter Country-Musik betätigten sich die Schülerinnen Akht,(11) Yay (10)und Jaekel(10) als Verkäuferinnen der Mavericks-CDs.

Das könnte Sie auch interessieren

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Meistgelesen

Musicalische Academie hat neuen Dirigenten
Musicalische Academie hat neuen Dirigenten
Musicalische Academie hat neuen Dirigenten
Sabine Krämer-Kox: „Die Freigabe der Strecke wäre ideal“
Sabine Krämer-Kox: „Die Freigabe der Strecke wäre ideal“
Sabine Krämer-Kox: „Die Freigabe der Strecke wäre ideal“

Kommentare