Maryo Fietz bleibt Vorsitzender des IHK-Wirtschaftsgremiums

Herbstsitzung der Unternehmer aus Burscheid und Odenthal

In der Herbstsitzung des Wirtschaftsgremiums Burscheid/Odenthal der Industrie- und Handelskammer zu Köln wurde der bisherige Vorstand um den Vorsitzenden Maryo Fietz, Geschäftsführer der Fietz Kunststofftechnik GmbH in Burscheid, in seinem Amt bestätigt. Als Stellvertreter stehen ihm weiterhin Remi Selbach, Vorsitzender der Werbegemeinschaft „Wir für Burscheid“ und Geschäftsführer der Dibo-Tierkost GmbH in Burscheid, sowie Markus Wißkirchen vom gleichnamigen Hotel und Restaurant in Odenthal-Altenberg zur Seite.

Schwerpunktthema der Sitzung war die Auswirkung der Corona-Pandemie für die örtliche Wirtschaft. Die Betroffenheit differenziert dabei sehr stark nach Branche. Während Unternehmen aus der Automobilzuliefererbranche im Frühjahr stark beeinträchtig waren, konnte nach dem Lockdown eine leichte Erholung einsetzen. Die Gastronomie und die Veranstaltungsbranche sind trotz kreativer Ideen immer noch stark getroffen. Es sind nach wie vor viele Mitarbeiter in Kurzarbeit. Einig war sich das Gremium über die folgenschweren Auswirkungen eines erneuten Lockdowns. Maryo Fietz brachte es auf den Punkt: „Ein zweiter Lockdown wäre eine Katastrophe, da er viele Wirtschaftsbetriebe um die Existenz bringen würde.“

„Fachkräftemangel wird uns auch nach Corona auf den Fersen bleiben.“

Eva Babatz, Leiterin der Geschäftsstelle Leverkusen/ Rhein-Berg der IHK Köln

Als großes Problem schilderten die Unternehmen, dass Mitarbeiter aufgrund von Quarantäne am Arbeitsplatz fehlen. Vereinzelt müssen hierfür sogar Leiharbeiter eingesetzt werden. Eva Babatz, Leiterin der Geschäftsstelle Leverkusen/Rhein-Berg der IHK Köln, die das Wirtschaftsgremium geschäftsführend betreut, riet den Anwesenden dazu, trotz Corona in die Ausbildung zu investieren: „Es gibt zurzeit noch viele junge Menschen, die unversorgt sind. Wir appellieren daher an die Unternehmen, weiterhin offene Stellen zu melden, denn der Fachkräftemangel wird uns auch nach Corona auf den Fersen bleiben.“

Burscheids Bürgermeister Stefan Caplan und Odenthals Bürgermeister Robert Lennerts, die ständige Gäste im Gremium sind, berichteten über die aktuelle finanzielle Lage in ihren Kommunen. Beide haben Mindereinnahmen bei der Gewerbe- und der Einkommenssteuer sowie gleichzeitige Mehrausgaben für Materialaufwand in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie zu verzeichnen. Grundsätzlich seien beide Kommunen finanziell aber noch solide aufgestellt und können im Rahmen der Stadtentwicklung weiter investieren.

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