Auszeichnung

Letzter Heimatpreis geht an drei Projekte

Bürgermeister Dirk Runge zeichnete (von links) Katharina Jörgens, Ulrike Müller (Johannes-Löh-Gesamtschule) und Karola John (1. Vorsitzende ÖHHB) aus.
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Bürgermeister Dirk Runge zeichnete (von links) Katharina Jörgens, Ulrike Müller (Johannes-Löh-Gesamtschule) und Karola John (1. Vorsitzende ÖHHB) aus.
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Land hat seit 2019 Geld aus einem Förderprogramm zur Verfügung gestellt.

Von Nadja Lehmann

Burscheid. Es ist die Schlussrunde einer Auszeichnung: Zum vierten und letzten Mal vergibt die Stadt Burscheid den Heimat-Preis, der vom Land NRW nach dem Landesförderprogramm „Heimat. Zukunft. Nordrhein-Westfalen. Wir fördern was Menschen verbindet.“ ausgelobt wurde. Dafür stellte das Land für die jeweils drei ersten Plätze 5000 Euro zur Verfügung. Mit diesem begehrten Preis würdigt und prämiert die Stadt das ehrenamtliche Engagement ihrer Einwohner sowie nachahmenswerte Projekte im Bereich „Heimat“.

Jetzt hat Bürgermeister Dirk Runge im kleinen Kreis im Rathaus die Geldpreise und Urkunden an die drei Preisträger überreicht. Die vom Landesministerium bereitgestellten individuellen „Heimat-Trophäen“ werden zu einem späteren Zeitpunkt übergeben, heißt es dazu aus dem Rathaus. „Für das besondere Engagement und die eingereichten Ideen möchte ich mich bei allen Bewerbern ganz herzlich bedanken. Die Jury-Entscheidung für dieses Jahr ist gefallen“, freut sich Bürgermeister Runge.

Das Preisgeld geht andrei Gewinner

Insgesamt vier Bewerbungen von Burscheider Vereinen und Organisationen waren bis zum Bewerbungsschluss am 15. August bei der Stadtverwaltung eingegangen. Unter Berücksichtigung der vorgegebenen Aspekte hatte sich der Kulturausschuss als Fachjury auf drei Preisträger geeinigt und deren Projekt für die Verleihung des Heimat-Preises vorgeschlagen.

Der Rat der Stadt ist am 17. November einstimmig dem Vorschlag der Fachjury gefolgt. Das von der Landesregierung bereitgestellte Preisgeld in Höhe von insgesamt 5000 Euro wurde drei Projekten, die besonders überzeugt haben, übergeben:

Dritter Preis für Katharina Jörgens (1000 Euro)

Mit ihrem Projekt „Spielen wo Kühe muhen, Hühner gackern und Pferde wiehern“ hat Katharina Jörgens die Bauernhofspielgruppe auf dem Bio-Hof Jörgens in Burscheid ins Leben gerufen (wir berichteten). Im Vordergrund steht das Spielen sowie die gemeinsame Zeit von Eltern und Kindern an der frischen Landluft. Die Erlebnisreise auf dem Hof wird abgerundet durch Lieder, Bastelanregungen und gemeinsames Picknick mit viel Zeit zum Austausch. Die Bauernhofspielgruppen bestehen jeweils aus 10 bis maximal zwölf Eltern-Kind Paaren, welche sich einmal wöchentlich treffen. Das Projekt ist inzwischen so erfolgreich, dass eine Warteliste geführtwerden muss.

Zweiter Preis für Ökumenischer Hospizverein Burscheid (1500 Euro)

Der Ökumenische Hospizverein Hausbetreuungen Burscheid e. V. hat die Jury mit seinem Projekt „Angebote für Trauernde“ überzeugt. Neben der Sterbebegleitung gehört die Trauerarbeit zur Hospizarbeit dazu, denn mit dem Tod einer geliebten Person fängt ein Trauerprozess an. Wichtig für den Hospizverein ist, die Menschen dabei zu unterstützen, mit anderen Betroffenen ins Gespräch zu kommen und sich austauschen zu können, ohne das Gefühl zu haben, dass der Gegenüber denkt: „Nicht schon wieder, ich kann es nicht mehr hören!“ Da manche Trauernde diese Erfahrungen leider immer wieder erleben, bekommen sie im geschützten Raum des Hospizvereins die Möglichkeit, erzählen zu können. Zudem soll ihnen das Gefühl vermittelt werden, dass sie mit der Trauer nicht alleine sind.

Erster Preis für die Johannes-Löh-Gesamtschule (2500 Euro)

Der Schulhof der Johannes-Löh-Gesamtschule soll grüner werden. Nach dem Projekt „Umgestaltung des Schulhofes“ soll der Schulhof in ein zur Bewegung einladendes grünes Klassenzimmer umgestaltet werden.

Schüler wünschen sich mehr Grün auf dem Schulhof

Die Schüler wünschen sich dafür mehr Pflanzen, Büsche, Bäume und Blumen, Sitzgelegenheiten und mehr überdachte Flächen für Regentage. Auch größere Mülleimer sollen angeschafft werden. Insgesamt soll auf dem Areal eine eher gartenähnliche Atmosphäre entstehen, verbunden mit einem Bereich für Bewegungsangebote (Basketballkörbe, Schaukeln, Outdoor-Trampolin, Boulderwand) und einer Chillout-Lounge/Leseecke, heißt es aus der Gesamtschule.

Heimatpreis

Das vom Land Nordrhein-Westfalen zur Verfügung gestellte Preisgeld in Höhe von 5000 Euro wird in der Staffelung 2500 Euro für den 1. Platz, 1500 Euro für den 2. Platz und 1000 Euro für den 3. Platz ausgeschüttet werden. Gibt es nur einen Preisträger, erhält dieser die volle Summe von 5000 Euro. Die Preisträger stellen sich anschließend einem Wettbewerb auf Landesebene. Burscheid hatte für 2022 nochmals eine Förderzusage des Landes bekommen.

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