Kunst

Kultureller Rundgang stößt auf großes Interesse

Claudia Kubica (r.) steht vor der Volksbank und freut sich: Im dortigen Schaufenster sind ihre Werke zu sehen. Kunst im Schaufenster zog wieder viele Blicke auf sich.
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Claudia Kubica (r.) steht vor der Volksbank und freut sich: Im dortigen Schaufenster sind ihre Werke zu sehen. Kunst im Schaufenster zog wieder viele Blicke auf sich.
  • VonNadja Lehmann
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31 Jahre Kunst im Schaufenster: Diesmal sind zwei Neulinge dabei.

Von Nadja Lehmann

31 Jahre „Kunst im Schaufenster“: Das ist eine Zahl, die sich sehen lassen kann. Und natürlich war am vergangenen Samstag deshalb die langjährige Leiterin der Aktion, Edeltraud Stöcker, gekommen, um einmal ganz entspannt beim Rundgang durch die Innenstadt mitzubummeln. In ihre Fußstapfen sind mittlerweile Lore Beckers und Cornelia Gisder getreten.

Eine Gemeinschaftsaktion mit Werbegemeinschaft und Stadt

Kunst im Schaufenster, das ist eine jährlich wiederkehrende Gemeinschaftsaktion der Künstlerinnen und Künstler mit der Wirtschafts- und Werbegemeinschaft „Wir für Burscheid“ und der Stadt Burscheid. Der Name ist Programm: Die Einzelhändler öffnen dafür ihre Schaufenster, und wer einkaufen geht, kann sich quasi ganz nebenbei darüber informieren, wer wie malt oder skulptural gestaltet. So manches war in diesem Jahr aber doch neu, wie Renate Bergfelder-Weiss vom Kulturbüro der Stadt zu berichten weiß: „Normalerweise treffen wir uns an der Evangelischen Kirche. Dort fand aber eine Hochzeit statt.“ Man wich aus, ein paar Meter weiter, vor das Kosmetikstudio Gierens. Dort gab es zum Auftakt Musik: Das Juniororchester der Orchesterschule Burscheid spielte unter der Leitung von Heide Wendt. Bürgermeister Dirk Runge schaute vorbei, und dann ging es nach dem großen 12-Uhr-Geläut für die rund 40 Interessierten auch schon los auf den rund zweistündigen Rundgang. 24 Hobby-Künstlerinnen und -künstler hatten mitgemacht, darunter viele vertraute Namen, aber auch zwei neue: Tatjana Sohn und Axel Radermacher beteiligten sich erstmals an der Aktion und zeigten Werke in Acryl und mit Rakel. Neu war auch, dass nicht nur die Schaufenster der Einzelhändler zum Ausstellungsort wurden, sondern auch Praxen wie die Physiotherapie Borbe (dort stellte Lore Beckers aus) oder das Ökumenische Hospiz (dort hatte Axel Radermacher eine Heimstatt gefunden) der Kunst Platz einräumten. Auch die Kanzlei Behnke/Königsmann hatte das ebenso getan wie Artikula – Logopädie und Sprachtherapie.

„Die Künstler sind sehr engagiert“, verrät Bergfelder-Weis das Erfolgsgeheimnis der jahrzehntealten Aktion. „Und sie kommen auch aus dem Umfeld, aus Odenthal und Leverkusen. Das, was sie zeigen, kann sich sehen lassen. Es ist immer wieder spannend.“ Zudem habe man beim Rundgang meistens mit dem Glück mit dem Wetter.

Auch am Samstag war das wieder so. Nach dem Rundgang setzten sich Künstler und Kunstfreunde noch im Evangelischen Gemeindehaus zusammen und sprachen über das eben Gesehene. „Ein schöner Ausklang“, sagt Renate Bergfelder-Weiss.

Wer mag, kann sich das an öffentlichen Stellen ausliegende gelbe Heft schnappen und den Rundgang selbst antreten: im eigenen Tempo und versehen mit allen entscheidenden Informationen aus der Broschüre.

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