Am Kulturbadehaus sollen Park-and-Ride-Parkplätze entstehen

Das Kulturbadehaus soll umgebaut werden. Archivfoto: Doro Siewert
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Das Kulturbadehaus soll umgebaut werden. Archivfoto: Doro Siewert

Mitglieder des Stadtentwicklungsausschusses debattierten über den Umbau eines historischen Gebäudes

Von Ursula Hellmann

Drei wichtige Planungen zur Entscheidung standen in der Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses am Donnerstagnachmittag an. Im Saal des Hauses der Kunst kamen die 26 Mitglieder zusammen. Viel Diskussion gab es zum Umbau des Kulturbadehauses.

Los ging es aber mit Eingaben zu betreuten Spielplätzen. Es ergab sich ein guter Konsens durch die Darstellung von Bürgermeister Stefan Caplan (CDU): „Unser Ziel ist es, mehr Spielplätze einrichten zu können und für jeden davon mindestens eine Betreuungsperson zur Verfügung zu haben.“

Aufmerksam und mit sachkundigen Beiträgen wurden die Ausführungen von Andreas Peeter-Bonnen (Ingenieurbüro des BKA) verfolgt. Unterstützt wurde er von Stadtplanerin Andrea Kranefeld. Die beabsichtigte Erweiterung des Wertstoffhofes Heiligeneiche – verbunden mit der Anlage Heide 39, wurde ausführlich erläutert. Dimensionen und Baunotwendigkeiten waren aus dem Vortrag ersichtlich. Zusätzliche Ideen in diesem Zusammenhang kamen durch die geplanten Aktionen mit Schulklassen sowie das von der Technischen Hochschule Köln gezeigte große Interesse an dem gesamten Projekt. Peeter-Bonnen: „Auch für eine angedachte Biomassen-Gewinnung liegen bereits Gutachten vor.“

Der Bebauungsplan Nr. 74 betrifft das Gelände Herbergsplatz/Im Winkel. Auch hierzu meldeten sich einige Zuhörer spontan und benötigten nähere Angaben über Wohnraumanzahlen, deren Größen sowie ausreichende Parkanlagen. Dabei ist hier aber eine Festlegung zu diesem Zeitpunkt noch nicht möglich. Peter Wegmann (Stadtentwicklungsunternehmen ASS, Düsseldorf) erläuterte noch einmal genau die Lage des Neubaugebietes und verwies auf den 22-seitigen Prüfungsbericht bezüglich Umweltuntersuchungen, Artenschutz und Liegenschaften, einschließlich detaillierter Fotos. Ausgeschlossen wurde darin auch die Gefährdung bestehender Versorgungsanlagen.

Umbau des historischen Gebäudes führt zu einer lebhaften Diskussion

Zu lebhafter Diskussion führte das Projekt „Umbau und Neugestaltung des Kulturbadehauses. Auch hier stellte die ASS ein gut ausgearbeitetes Konzept vor. Jens Ebener brachte neben der vergrößerten Parkmöglichkeit rund um das Gebäude auch die naturnahe, attraktive Ausgestaltung zur Sprache, sowie die Einrichtung von Park-and-Ride-Parkplätzen. Auch die Belange von Pedelec-Fahrern sollen berücksichtigt werden. Fußwege und Abfahrtsstrecken sind in dem Plan ebenfalls nach verkehrstechnisch angenehmen Aspekten vorgesehen. Auch die Kosten wurden belegt. Als Gesamtaufwand sind 219 000 Euro denkbar, mit einem möglichen Zuschuss von siebzig Prozent seitens der Stadtbauförderung. Was in dieser Kalkulation noch fehlt, ist der Aufwand für die notwendige Pumpanlage, die das Grund- und Regenwasserproblem beseitigen soll.

Alle besprochenen Projekte wurden von den Anwesenden einstimmig befürwortet und werden im Lauf der nächsten Monate den entsprechenden Gremien vorgelegt.

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