Kreis wirbt für duale Ausbildung

Das Hochglanz-Ausbildungsmagazin Wat Nu? wird von den Azubis und dualen Studenten der B. Boll Mediengruppe erstellt. Foto: Matthias Grob
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Das Hochglanz-Ausbildungsmagazin Wat Nu? wird von den Azubis und dualen Studenten der B. Boll Mediengruppe erstellt.

Der „Sommer der Berufsausbildung“ soll einer Fachkräftekrise vorbeugen

Von Markus Schumacher

„Im Rheinisch-Bergischen Kreis gibt es noch viele spannende Plätze für eine duale Ausbildung“, schreibt die Pressestelle des Kreises. „Auch in Zeiten der Corona-Pandemie bieten die Unternehmen Jugendlichen damit die Gelegenheit, ihre berufliche Karriere zu starten.“ Die Partner der bundesweiten Allianz für Aus- und Weiterbildung veranstalten daher einen „Sommer der Berufsausbildung“. Damit soll im zweiten Jahr der Pandemie gezielt für die duale Berufsausbildung geworben werden. Denn die Corona-Krise dürfe nicht zur Ausbildungs- oder Fachkräftekrise werden.

Von Juni bis Oktober 2021 finden Themenaktionstage und eine breite Auswahl an Veranstaltungen auf Bundes-, Landes- und regionaler Ebene statt. Um junge Menschen, die im Moment eine Ausbildungsstelle suchen, vor Ort zu unterstützt, bieten die Kooperationspartner der „Initiative Zukunft Rhein-Berg“ viele informative Formate für Schülerinnen, Schüler und deren Eltern an. Die regionalen Aktionen sind im Veranstaltungskalender des Koordinierungsbüros Übergang Schule-Beruf zusammengefasst:

www.rbk-direkt.de/veranstaltungskalender.aspx

Die Johannes-Löh-Gesamtschule in Burscheid plant Praktika gleich nach den Herbstferien ab Mitte Oktober, nach den Osterferien im März 2022 und noch welche im Juli 2022.

„Es gibt auch jetzt noch viele attraktive Ausbildungsstellen, die einen hervorragenden Einstieg in die Arbeitswelt eröffnen“, betont Torsten Schmitt, Leiter des Koordinierungsbüros des Rheinisch-Bergischen Kreises. „Eine kurzfristige Bewerbung lohnt sich also.“

Es gibt noch viele freie Ausbildungsplätze

Freie Ausbildungsplätze gebe es derzeit in vielen spannenden Berufen im Rheinisch-Bergischen Kreis. Dazu zählen beispielsweise Medizinische/r Fachangestellte/r, Industriekauffrau/-mann, Kauffrau/-mann für Groß- und Außenhandelsmanagement, Elektroniker/in für Geräte und Systeme, Fachinformatiker/in Anwendungsentwicklung, Industriemechaniker/in, Konstruktionsmechaniker/in, Verfahrensmechaniker/in für Kunststoff- und Kautschuktechnik, Werkzeugmechaniker/in, Zerspanungsmechaniker/in sowie Fachkraft Lagerlogistik und Fachlagerist/in.

„Und weitere attraktive Ausbildungsplatzangebote vonseiten der Betriebe folgen täglich“, so der Kreis. Jugendliche, die noch einen spannenden und zukunftsträchtigen Ausbildungsberuf suchte, sollen sich einfach an das Koordinierungsbüro Übergang Schule-Beruf wenden, das dann den Kontakt zum passenden Unternehmen herstelle. Benötigt würden nur ein Lebenslauf sowie die Angabe des Wunschberufs. Das „Matching“ zu dem Betrieb übernehmen dann die Mitarbeiterinnen des Projekts „KLiKK-binbereit.de“, das beim Rheinisch-Bergischen Kreis als Jobstarter plus-Projekt aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und des Europäischen Sozialfonds gefördert wird.

Die Kontaktaufnahme zum Projekt kann per E-Mail oder unter Tel. (022 02) 13-20 53, (0 22 02) 13-22 88 und (0 22 02) 13-20 59 erfolgen.

binbereit@rbk-online.de

Termin

Die 2. Azubi-Speed-Dating-Days finden von Montag, 28. Juni, bis Mittwoch, 30. Juni, jeweils 9 bis 15 Uhr im Börsensaal der IHK Köln, Unter Sachsenhausen 10-16, statt. Angemeldete Bewerber können dort etwa zehnminütige Bewerbungsgespräche mit Unternehmen führen, die noch für 2021 Ausbildungsplätze zu vergeben haben. Im vergangenen Jahr kamen 260 Bewerber.

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