Kreis will fußgänger- und fahrradfreundlicher werden

Die Gemeinden sollen fahrrad- und fußgängerfreundlicher werden – helfen soll eine Bewerbung in einem Arbeitskreis. Archivfoto: Christian Beier
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Die Gemeinden sollen fahrrad- und fußgängerfreundlicher werden – helfen soll eine Bewerbung in einem Arbeitskreis. Archivfoto: Christian Beier

Zukunftsausschuss stimmt für Bewerbung in einem Arbeitskreis

-lho- Der Rheinisch-Bergische Kreis bewirbt sich um die Aufnahme in die Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW e. V. (AGFS). Dafür hat der Zukunftsausschuss in seiner jüngsten Sitzung ein einstimmiges Votum abgegeben. Die endgültige Entscheidung trifft der Kreistag. Dieser Schritt ist Teil der Mobilitätsoffensive, mit der der Kreis auf aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen im Bereich Mobilität reagiert.

Um in die AGFS aufgenommen zu werden, muss sich der Kreis einem mehrstufigen Auswahlverfahren stellen. Dieses beinhaltet sowohl eine schriftliche Konzeptdarstellung als auch zwei mehrstündige Bereisungen vor Ort, in denen sich eine Auswahlkommission ein Bild verschafft, welche Maßnahmen im Bereich der Infrastruktur umgesetzt werden. Durch eine Mitgliedschaft bei der AGFS würde der Kreis Zugang zu exklusiven Fördermitteln des Landes NRW erhalten und von zahlreichen weiteren Angeboten profitieren. Eine Entscheidung über die Aufnahme fällt voraussichtlich im Herbst 2021.

Weiteres Thema bei der Ausschusssitzung war der Breitbandausbau. Eine flächendeckende Internet-Versorgung des gesamten Kreisgebietes mit Übertragungsraten von mindestens 50 Mbit/s – das ist das Ziel, für das sich der Rheinisch-Bergische Kreis mit seinem kreisweiten Förderprojekt im Rahmen des Bundesförderprogramms einsetzt. Hier geht es nun weiter voran: Nach der Vergabe an die Telekom im vergangenen Jahr ist das Ausbauprojekt gestartet. Momentan laufen in Abstimmung mit den Kommunen noch einige Feinplanungen, wie etwa die Auswahl und Sicherung der Standorte für die Hauptverteiler. Ab Mitte des Jahres können dann voraussichtlich die Bauarbeiten starten, die rund 18 Monate lang dauern sollen, heißt es in einer Mitteilung aus dem Kreishaus.

Im zweiten Förderprojekt sollen 3600 Anschlüsse gelegt werden

Auch im zweiten Förderprojekt des Bundes sind weitere Schritte geplant. Hier geht es darum, unterversorgte Gebiete, sogenannte „weiße Flecken“, die nicht durch das andere Programm abgedeckt sind, zu versorgen. Dadurch sollen 600 weitere Anschlüsse in den Siedlungsbereichen gelegt werden sowie 49 Gewerbegebiete leistungsfähige Glasfaseranschlüsse bekommen. Das zweite Bundesförderprojekt hat für den Rheinisch-Bergischen Kreis ein Gesamtvolumen von rund 15,4 Millionen Euro. Momentan läuft das Ausschreibungsverfahren, um ein Unternehmen zu finden, das den Ausbau übernimmt.

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