Kreis fördert E-Lastenräder für Firmen

In Leverkusen kommen E-Lastenräder schon seit über einem Jahr bei der Gebäudeunterhaltung zum Einsatz. Foto: Stadt Leverkusen
+
In Leverkusen kommen E-Lastenräder schon seit über einem Jahr bei der Gebäudeunterhaltung zum Einsatz. Foto: Stadt Leverkusen

Lieferverkehr für die „letzte Meile“ auf dem Rad, um CO2 -Emissionen zu senken

Von Udo Teifel

Gute Nachrichten für Gewerbetreibende, Unternehmen und Organisationen, die E-Lastenräder anschaffen wollen: Sie werden künftig durch den Rheinisch-Bergischen Kreis mit einem Zuschuss zu den Beschaffungskosten gefördert. Damit stockt der Kreis die Förderung durch das Land NRW mit bis zu 1000 Euro je E-Lastenrad auf. Anträge können ab sofort online gestellt werden.

Das Förderprogramm ist ein Kooperationsprojekt der Rheinisch-Bergischen Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH (RBW) und dem Rheinisch-Bergischen Kreis. Gefördert wird die Neubeschaffung von ein- oder mehrspurigen, zulassungs- und versicherungsfreien Lastenrädern mit batterieelektrischer Tretunterstützung (Lastenpedelecs bis zu 25 Stundenkilometern), die mindestens eine Gesamtzuladung von 125 Kilogramm (inklusive Fahrergewicht) ermöglichen und eine Transportfläche als integralen Bestandteil der Rahmenkonstruktion vor oder hinter der Fahrerin beziehungsweise dem Fahrer vorsehen.

Nicht förderfähig sind beispielsweise nachträglich vorgenommene Umbauten, S-Pedelecs (zulassungs- und versicherungspflichtig) sowie E-Bikes.

Wer ein E-Lastenrad anschaffen will, muss zunächst die Förderung des Landes in Anspruch nehmen. Die Antragsunterlagen der Landesförderung gibt es im Internet. Die Förderung wird von der Bezirksregierung Arnsberg im Rahmen der Richtlinie progres.nrw-Emissionsarme Mobilität durchgeführt und beträgt 40 Prozent des Einkaufspreises, jedoch maximal 3500 Euro.

Programm ist bis zum 31. Dezember befristet

Der Zuwendungsbescheid der Bezirksregierung Arnsberg kann dann beim Rheinisch-Bergischen Kreis eingereicht werden. So erhalten die Antragsteller weitere zehn Prozent des Einkaufspreises, jedoch maximal 1000 Euro. Insgesamt kann auf diese Weise die Hälfte der Beschaffungskosten von bis zu fünf E-Lastenrädern gefördert werden.

Antragsberechtigt sind Gewerbetreibende und Unternehmen, freiberuflich tätige Personen sowie gemeinnützig anerkannte Vereine, Organisationen und Körperschaften des öffentlichen Rechts mit Sitz oder Niederlassung sowie Wirkungskreis im Rheinisch-Bergischen Kreis. Das Programm ist zunächst befristet bis zum 31. Dezember 2021. Sind die Mittel aufgebraucht, können keine weiteren Fördermittel bewilligt werden.

Im Rahmen des „Integrierten Klimaschutzkonzeptes RBK“ hat der Kreistag die Förderung von E-Lastenrädern beschlossen. Sie ergänzt die bestehende Landesförderung und verfolgt die Ziele, die lokalen CO2-Emissionen zu senken, die Emissionen von Schadgasen und Feinstäuben im Kreisgebiet zu verringern sowie Lärm zu vermindern.

Daneben soll das Umweltbewusstsein gestärkt werden. Angestrebt wird, den Lieferverkehr auf der „letzten Meile“ auf Lastenräder zu verlagern.

https://t1p.de/7m3l

www.bezreg-arnsberg.nrw.de

Antragstellung

Rückfragen zur Antragstellung nimmt die Mobilitätsmanagerin des Rheinisch-Bergischen Kreises, Lara Wagner, gerne telefonisch oder per E-Mail entgegen: Tel. (0 22 02) 13 23 10

standortentwicklung @rbk-online.de

Das könnte Sie auch interessieren

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Kommentare