Verkehr

Kontrollaktion: Polizei nimmt Autofahrer in Buscheid ins Visier

Die Kontrollstelle in Burscheid.
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Die Kontrollstelle in Burscheid.

40 Polizisten waren am Donnerstag von 12 bis 16 Uhr im Einsatz und kontrollierten Autofahrer.

Burscheid. Die Polizei hat am Donnerstag im Rahmen einer Aktion auf der Bürgermeister-Schmidt-Straße in Höhe der Feuerwache 95 Autos und deren Insassen kontrolliert.

Insgesamt waren rund 40 Polizisten und Polizisten sowie ein Diensthundführer mit Diensthund beteiligt. Unterstützt wurden die Beamten unter anderem von 17 Teilnehmerinnen und Teilnehmer eines polizeilichen Seminars zum Thema „Drogen im Straßenverkehr“. Sie sollten bei der Aktion ihre erlernten oder verbesserten Fähigkeiten anwenden. Zudem befand sich eine Ärztin für erforderliche Blutprobenentnahmen vor Ort.

Die Polizisten kontrollierten 100 Personen. Daraus resultierten zehn Blutproben aufgrund eines Ordnungswidrigkeitenverfahrens
wegen Fahrens unter Drogeneinfluss ohne Ausfallerscheinungen. Hinzu kamen zwei Blutproben wegen des Verdachtes einer Trunkenheit im Verkehr, da der Betäubungsmitteleinfluss zu Ausfallerscheinungen und damit zu einer Fahruntüchtigkeit geführt hat. Nur in einem Fall war diese Fahruntüchtigkeit durch Alkohol entstanden, als ein 39-jähriger Fahrer aus Burscheid mit einem
Alkoholwert von 1,26 Promille gestoppt wurde.

Die Autofahrer, denen eine Blutprobe entnommen werden musste, waren im Alter zwischen 23 und 58 Jahren. Fünf der unter Alkohol- oder Drogeneinfluss erwischten Personen kamen aus dem Rheinisch-Bergischen Kreis, die anderen Personen kamen aus Leverkusen, dem Rhein-Sieg-Kreis, Recklinghausen, Euskirchen und Jülich.

In fünf Fällen wurde der Rauschzustand durch den Wirkstoff THC hervorgerufen, in zwei Fällen war es Amphetamin und zweimal Morphin. In drei Fällen stellten die Beamten den Führerschein noch vor Ort sicher.

Ein kontrollierter Fahrer besaß erst gar keine Fahrerlaubnis. Er musste umgehend seinen Wagen stehen lassen. Auf ihn wartet ein Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis.

Der Diensthund „Bope“ fand in einem kontrollierten Pkw bei einem Beifahrer Betäubungsmittel auf, was nun eine Strafanzeige wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz nach sich zieht.

Zudem wurden weitere Verstöße festgestellt, die Bußgelder nach sich ziehen. Darunter vier Verstöße wegen der Benutzung eines Mobiltelefons am Steuer sowie vier Verstöße wegen Missachtung einer Rotlicht zeigenden Ampelanlage.

Bei einem kontrollierten Audi A 5 aus Jülich war die Betriebserlaubnis wegen technischer Veränderungen erloschen, so dass die Polizei den Wagen sofort sicherstellte. red

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