„Kleine Strolche“ schließen Freundschaft mit Alpakas

Ulrike Kreffter, Leiterin des Familienzentrums, nimmt Kontakt zu den Alpakas auf.Foto: Pako-Alpaka-Naturerlebnis
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Ulrike Kreffter, Leiterin des Familienzentrums, nimmt Kontakt zu den Alpakas auf.Foto: Pako-Alpaka-Naturerlebnis

Kindergarten besucht Einrichtung in Hilgen und übernimmt Patenschaft für einjährigen Dexter

Von Nadja Lehmann

Es klingt wie aus einer Zeit, die lange zurückliegt: Ein Kindergarten, der einen Ausflug macht. Wir erinnern uns: Zwischen Lockdown eins und zwei war derlei unter Auflagen möglich. Und es war die Zeit, als Ulrike Kreffter ihre Schützlinge um sich sammelte und das Familienzentrum „Kleine Strolche“ mit seiner Leiterin bei Pako-Alpaka-Naturerlebnis zu Besuch war.

Schon an diesem sonnigen Tag im September haben sich die Vorschulkinder der Kleinen Strolche und die Erzieherinnen ein Patenkind ausgesucht. „Die Wahl fiel auf unseren Neuzugang Dexter“, sagt Silvia Claßen von Pako-Alpaka-Naturerlebnis. Sie freut sich: „Den einjährigen Hengst haben alle sofort ins Herz geschlossen.“

Nun war Ulrike Kreffter erneut zu Gast – um sich die Patenschaftsurkunde sowie eine neue Kaffeetasse mit Bildern vom Alpaka Dexter abzuholen. „Leider konnten die Kinder dieses Mal aufgrund der Corona-Beschränkungen nicht mit dabei sein“, bedauert Claßen.

Umso besser also, dass Kinder und Alpaka-Expertin Claßen den Termin im Spätsommer richtig intensiv genutzt hatten, um Kinder und Tiere miteinander vertraut zu machen.

„Unsere kleinen Besucher haben gelernt: Alpakas sind keine Kuscheltiere.“

Silvia Claßen, Alpaka-Expertin

Mitten auf der Weide in einem Sitzkreis wurden den Kindern rund eineinhalb Stunden viele Fragen über Alpakas beantwortet, wie beispielsweise „Was fressen Alpakas?“, „Was kann man aus der Wolle herstellen?“ oder „Wo kommen die Alpakas eigentlich ursprünglich her“?

Zwei Rassen gibt es bei den Alpakas: die seltenen Suri und Huacaya: „Der Unterschied war sofort ersichtlich, da Dexter ein wenig anders aussieht“, sagt Silvia Claßen.

Denn Dexter ist im Gegensatz zu Enrico, Valentino und Camillo, die der eher bekannten Rasse Huacaya angehören, ein Suri-Alpaka. Claßen: „Kennzeichnend ist das lange, glatte Haar, was ein wenig an Dreadlocks erinnert. Huacaya-Alpakas besitzen hingegen gekräuselte Wolle, die vom Körper absteht.“

Anschließend durften die Kinder des Familienzentrums natürlich auch den Unterschied aus der Nähe erfühlen. Camillo und Dexter ließen sich gutmütig berühren. „Unsere kleinen Besucher haben aber auch gelernt, dass dies nicht alle Alpakas gern haben. Sie sind keine Kuscheltiere“, betont Silvia Claßen.

Als Distanztiere hielten sie zu Menschen, wie auch zu ihren Artgenossen, einen gesunden Abstand. Auch hektische und schnelle Bewegungen machen ihnen Angst. Claßens Fazit: „Jedes Kind hat es an diesem Vormittag gut gemeistert, ganz ruhig auf die sogenannten ,Delfine der Weide‘ zuzugehen und die besonderen Tiere ganz nah kennenzulernen.“

www.alpakaerlebnis.com

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