Klangwege finden mit Sicherheitsmaßnahmen in der Kirche statt

Silke Hamburger beim Konzert im Rahmen der Reihe Klangwege, deren Gründerin und Kantorin sie ist. Archivfoto: Doro Siewert
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Silke Hamburger beim Konzert im Rahmen der Reihe Klangwege, deren Gründerin und Kantorin sie ist. Archivfoto: Doro Siewert

Programm am 3. Advent dauert eine Stunde – Kinder singen im Freien

Von Susanne Koch

Die Konzertbesucher werden schon vor dem Konzert im Freien unterhalten: Das Matthäus-Chörchen singt Advents- und Weihnachtslieder, während die Kirchenbesucherinnen und -besucher ihren Impf- oder Genesenen-Ausweis und ihren Personalausweis kontrollieren lassen.

„Die Corona-Pandemie fordert besondere Sicherheitsmaßnahmen von uns“, sagt die Kirchenmusikdirektorin Silke Hamburger. „Ich habe gerade noch einmal mit dem Ordnungsamt telefoniert, mit unseren Vorsichtsmaßnahmen können wir das Konzert am dritten Adventssonntag um 18 Uhr in der Evangelischen Kirche Burscheid ohne Probleme veranstalten.“

Zuerst einmal haben die Organisatoren die Auslastung des Publikums für die Klangwege halbiert. „Das müssen wir eigentlich erst ab 1000 Besucher machen, aber uns ist es wichtig, dass sich keiner ansteckt“, sagt Silke Hamburger. Es werden etwa 130 Zuhörer in die Kirche passen. Die Chor- und Orchestermitglieder sowie die Solisten werden alle entweder geimpft oder genesen sein.  „Und wir werden uns zusätzlich testen lassen“, sagt Silke Hamburger. „Es wäre toll, wenn möglichst viele aus dem Publikum zusätzlich zu 2G zu Hause auch einen Selbsttest machen würden. Leider hat in Burscheid am Sonntag kein Testzentrum geöffnet“, sagt die Kirchenmusikdirektorin. „Deshalb auf diesem Wege.“ Und auf jeden Fall werden die Musiker und Sänger vom Publikum getrennt auf der Empore stehen und musizieren.

Nachdem die Besucherinnen und Besucher draußen ihre Ausweise zeigen mussten – FFP2-Maskenpflicht gilt übrigens schon auf dem Hof – werden sie von den beiden Pfarrerinnen Annerose Frickenschmidt und Katrin Friedel vom Kirchentor aus in die Kirche und an ihren Platz geleitet. „Die kennen sich gut aus, kennen viele unserer Besucher und werden für alle ein gutes Plätzchen finden“, sagt Silke Hamburger.

Der Eintritt sollte passend am Eingang in den Klingelbeutel getan werden. „Wir nehmen pro Person 15 Euro. Wer mehr geben möchte, ist damit natürlich herzlich willkommen“, sagt die Kirchenmusikdirektorin. „Die Einnahmen werden wieder für Musik ausgegeben.“

Zum Schluss Saint-Saëns „Oratorio de Noël“

Das Programm wird eine Stunde zu hören sein. Es werden geboten die Adventsmotette Prope est Dominus von Joseph Gabriel Rheinberger (1839-1901), Johann Sebastian Bachs „Largo ma non tanto“ für zwei Violinen, Streichorchester und Basso continuo sowie Oratorio de Noël von Camille Saint-Saëns.

Es wirken unter der Leitung der Kirchenmusikdirektorin mit: Birte Hopstein, Scarlet Schneider, Cornelia Orendi, Bohyeon Mun, Thomas Busch, Andreas Ohle (Orgel), die Chorgemeinschaft und Ev. Kantorei Burscheid sowie das Deutsche Radiokammerorchester.

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