„Kein Planet B“ setzt auf Nachhaltigkeit

Nachhaltig, unverpackt und umweltschonend: Das sind Johanna Kirschke-Billers Leitmotive. Foto: Doro Siewert
+
Nachhaltig, unverpackt und umweltschonend: Das sind Johanna Kirschke-Billers Leitmotive.

Neues Geschäft in der Kirchenkurve ist ein Familienunternehmen

Von Ursula Hellmann

Ein Vormittag in Burscheid kurz nach 10 Uhr. Auch Julia Geiß ist in der unteren Hauptstraße unterwegs, betrachtet die Auslagen in den großen Schaufenstern des Hauses Nr. 55 und betritt interessiert das Geschäft „Kein Planet B“. Offensichtlich ist auch Töchterchen Hermine (6 Monate), im Tragebeutel mit dabei, von dem bunten Bild in den Verkaufsräumen sehr angetan. Über die ansprechend dekorierten Artikel ergibt sich gleich ein freundliches Gespräch mit Geschäftsführerin Johanna Kirschke-Biller.

Als ein weiteres attraktives Objekt trägt der Laden seit einigen Wochen ebenfalls zur Aufwertung dieses Straßenbereichs bei. Welches Konzept liegt dem ungewöhnlichen Firmen-Logo zugrunde? Gerne erzählt Kirschke-Biller, wie aus den Ideen der naturverbundenen Großfamilie ein Unternehmen auf dem Gebiet nachhaltiger Lebensführung entstand. „Wir wollten möglichst vielen Menschen den Zugang zu nachhaltigen Produkten erschließen. Zu den meisten Plastikprodukten gibt es mittlerweile nachhaltige, umweltschonende Alternativen.“

Bereits der seit Generationen bewohnte Familiensitz „Grüne Mühle 1775“ in Dürscheid war ein Grund für Kirschke-Billers Schwiegermutter Veronika Schwarz, ihren Beruf als Gärtnerin auf die Bereiche Naturschutz zu erweitern. Durch Kontakte zu gleichgesinnten Lieferanten, Künstlern und Handwerkern kann seit etwa drei Jahren ein breitgefächertes Sortiment angeboten werden. Was mit Hilfe der digitalen Technik zu einem großen Kundenkreis führte, ist nun als Einkaufsmöglichkeit in der Hauptstraße 55 live anzusehen und gibt Gelegenheit zu individueller Beratung.

In der charmant-rustikalen Einrichtung aus Second-Hand-Stücken finden fast alle Artikel Platz, die auch weiterhin online bestellt werden können. Von künstlerisch gestalteter Naturseife bis zu edlen Brotschneide-Brettern geht die Auswahl über T-Shirt-Unikate aus Bio-Baumwolle bis zu weichfließenden Sommerkleidern und mehr.

Sind nun sämtliche Artikel aus nachwachsenden Materialien? Johanna Kirschke-Biller nennt ein erstaunliches Detail: „Einige Rucksackmodelle enthalten einen Anteil von 3,5 Prozent an recyceltem Meeresplastik. Auch so lässt sich stückweise Nachhaltigkeit wahr machen.“ Die Lieferanten sitzen über das Bundesgebiet verstreut; wo sich im regionalen Bereich qualitative Quellen ergeben, kommt das der Kostenlage natürlich entgegen.

Für Logo und Marketing ist Kim Klein zuständig

Für das Marketing, den Entwurf des Firmen-Logos und weitere gute Vorschläge ist Ehemann Kim Klein zuständig. Geöffnet ist Dienstag, Donnerstag, Freitag, 10 bis 13 Uhr und 15 bis 18 Uhr; Mittwoch, 10 bis 13 Uhr; Samstag, 10 bis 14 Uhr.

Das könnte Sie auch interessieren

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Meistgelesen

Burscheid trauert und steht unter Schock
Burscheid trauert und steht unter Schock
Burscheid trauert und steht unter Schock
CDU kürt Herbert Reul zu ihrem Kandidaten
CDU kürt Herbert Reul zu ihrem Kandidaten
CDU kürt Herbert Reul zu ihrem Kandidaten
Bürgermeister Stefan Caplan ist tot
Bürgermeister Stefan Caplan ist tot
Bürgermeister Stefan Caplan ist tot
Burscheids Bürgermeister Stefan Caplan ist tot
Burscheids Bürgermeister Stefan Caplan ist tot
Burscheids Bürgermeister Stefan Caplan ist tot

Kommentare