Junges Duo glänzt bei Jugend musiziert

In einer Wuppertaler Kirche nahmen Catharina Frese (Oboe) und Sebastian Bleckmann (Klavier) ihren musikalischen Vortrag auf. Foto: Claus Frese
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In einer Wuppertaler Kirche nahmen Catharina Frese (Oboe) und Sebastian Bleckmann (Klavier) ihren musikalischen Vortrag auf.

Orchesterschule freut sich über den Erfolg von Catharina Frese und Sebastian Bleckmann

-nal- Ein Funken Normalität in schweren Pandemie-Zeiten: Dafür sollte der Musikwettbewerb „Jugend musiziert“ stehen und fand deshalb auch in diesem Jahr statt, allerdings digital. Die Orchesterschule Burscheid freut sich, wie Sprecherin Alexandra Schrell mitteilt, über einen Erfolg: Catharina Frese hat bei ihrer ersten Teilnahme am Regionalwettbewerb gleich 21 Punkte erreicht. Die Elfjährige spielt seit drei Jahren Oboe und wurde bei ihrem Vortrag von Sebastian Bleckmann am Klavier begleitet. Der 13-Jährige wurde mit 22 Punkten bewertet.

Bei ihren Stücken „Aus melodischen Vortragsstücken Nr. 6“ (Richard Hofmann), „Aus Suite in G, Satz 1 und 2“ (Johann Fischer) und „Aus Microjazz for Oboe Nr. 14 Umps“ (Christopher Norton) stand Catharina bei der Bewertung im Vordergrund. Für Sebastians Beurteilung war ausschlaggebend, wie gut er die Solistin begleitet.

Richtiges Wettbewerbsgefühl kam vor der Kamera nicht auf

Beide sind Schüler der Orchesterschule Burscheid. Sebastian hat seit fünf Jahren Unterricht bei Lana Marie Hellermann. „Catharinas Lehrer Dietmar Stracke hat den beiden professionell bei der Aufnahme geholfen“, sagt Alexandra Schrell. Er sei Tontechniker und habe die jungen Musiker mit aufwendigem Equipment in einer Kirche in Wuppertal gefilmt, in der ein Flügel stand.

„Catharina fand den Wettbewerb cool und ist froh, die Erfahrung gemacht zu haben“, beschreibt Alexandra Schrell. Sie habe Spaß gehabt, das Üben habe sie allerdings sehr angestrengt. „Es hat mich trotzdem sehr weitergebracht“, zieht Catharina Bilanz.

Ohne Corona hätte der Wettbewerb im Januar stattgefunden, so hatte sie bis April Zeit zum Üben. Aber das besondere Feeling habe gefehlt.

Normalerweise stehen die Teilnehmer live auf einer Bühne vor der Jury. Dieses Jahr wurden die Beiträge digital aufgenommen und hochgeladen. Catharina hatte gemischte Gefühle: Einerseits habe sie durch die Terminverschiebung mehr Zeit zum Üben gehabt, und sie sei vor der Kamera auch weniger nervös gewesen als sie es wohl vor einer Jury gewesen wäre: Andererseits, da ist sie sich mit ihrem Vater Claus Frese einig, „kommt ein richtiges Wettbewerbsgefühl nicht auf.“

Auch Sebastian fand diesen Weg entspannter, hätte sich aber einen Auftritt live gewünscht. „Ich glaube, dann hätte ich den Tag nie vergessen“, sagt der 13-Jährige.

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