Junge Burscheider wünschen sich vom Bürgermeisterkandidat einen Skaterplatz

Bürgermeisterkandidat Ralph LiebigFoto:Doro Siewert
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Bürgermeisterkandidat Ralph LiebigFoto:Doro Siewert

SPD suchte den Dialog und traf sich mit Jugendlichen in Hilgen

Von Stephanie Licciardi

Die Idee einer eigenen Skaterfläche ist den jungen Burscheidern Timo Wittke und Jamell Harb bereits vor einigen Jahren gekommen. „Sonst fahren wir mit den öffentlichen Verkehrsmitteln immer nach Leverkusen-Wiesdorf oder Odenthal“, erzählen sie. „Eine eigene Bahn hier in Hilgen oder Burscheid zu haben, wäre für uns praktischer.“ Eine Skaterrampe mit allem Zipp und Zapp, das wünschen sich immer mehr Kinder und Jugendliche in und um Burscheid.

SPD-Bürgermeisterkandidat Ralph Liebig sieht in dem Anliegen der beiden Burscheider eine Chance. „Gerade jetzt im Wahlkampf ist die Zeit zum Reden da und das allgemeine Interesse groß.“ Gemeinsam mit SPD-Sprecher Klaus Nierhoff trafen sich vier Jugendliche nun am Raiffeisenplatz in Hilgen zum ersten Austausch.

Timo Wittke erzählt: „Vor einigen Jahren haben wir die Idee bereits angestoßen, aber passiert ist nichts.“ Umso mehr freut es die Vier, dass sie Gehör beim Kandidaten der SPD finden. „Es ist lästig und zeitaufwendig für uns, wenn wir zu den Plätzen in der Umgebung wollen. Hier im Stadtgebiet gibt es viele Flächen, die sich für unser Vorhaben eignen würden.“

Inspiration für eine eigene Fläche haben sich die Jungs bereits geholt. Die Anlage in Odenthal ist Vorbild und wichtig ist ihnen eine gerade Asphaltfläche mit Boxen, Rampen und Banks. Das Thema Vandalismus, Nutzung der Anlage sowie Lärmprävention für die Anwohnerschaft kam zur Sprache. Ralph Liebig: „Das ist euer Baby, daher seid ihr auch in der Verantwortung, dass der Platz in Schuss bleibt.“

Wichtig ist Liebig zudem, dass die Ideengeber ihren Platz so gestalten, wie sie sich ihn wünschen. „Es soll nicht nur der bloße Klassiker mit ein paar Rohren und einer Betonfläche werden, sondern nach ihren Vorstellungen umgesetzt werden. Auch Sponsoren und finanzielle Mittel werden nötig werden.“

Der Standort sei zweitrangig, sind sich die Jugendlichen einig. Ob unweit eines Industrie- und Gewerbegebiets, direkt an der Trasse oder eine angrenzende Fläche unweit der Gesamtschule – verschiedene Standorte sind bereits vorhanden.

„Es ist lästig und zeitaufwendig für uns, wenn wir zu den Plätzen in der Umgebung wollen.

Timo Wittke

Denkbar sei auch die Gründung eines Vereins sowie den Kontakt innerhalb der Szene und der Vereine zu erweitern. Klaus Nierhoff: „Der Ausbau sportlicher Angebote ist sehr wichtig für unsere Zukunft. Unser Ziel ist es dabei, auf Nachhaltigkeit zu setzen.“

Auch der 14-jährige Micha und Freund Paul hoffen auf die Unterstützung vonseiten der SPD. „Das wäre toll, wenn das klappen sollte.“

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