Jeder, der das Haus betritt, muss einen Test vorweisen

Birgit Hoferichter leitet seit 1999 das Luchtenberg-Richartz-Haus in Burscheid. Ihr ist die Sicherheit der Bewohnerinnen und Bewohner sehr wichtig. Archivfoto: Doro Siewert
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Birgit Hoferichter leitet seit 1999 das Luchtenberg-Richartz-Haus in Burscheid. Ihr ist die Sicherheit der Bewohnerinnen und Bewohner sehr wichtig. Archivfoto: Doro Siewert

Sicherheit wird im Evangelischen Altenzentrum Luchtenberg-Richartz-Haus großgeschrieben

Von Susanne Koch

Jeder Mitarbeiter, egal, ob er in der Pflege, in der Hauswirtschaft oder in der Verwaltung arbeitet, muss sich vor Schichtbeginn testen lassen. „Und auch alle Besucher, die unser Haus betreten, brauchen den Nachweis eines Tests“, sagt Birgit Hoferichter. „Diese Sicherheitsvorschriften finde ich, um unsere Bewohner zu schützen, auch richtig“, betont die Leiterin des Evangelischen Altenzentrums. „Und auch, dass alle Mitarbeiter und Besucher eine medizinische Maske tragen müssen.“

Für die Bewohner gibt es keine Beschränkungen mehr

Im Evangelischen Altenzentrum Luchtenberg-Richartz-Haus leben 109 Bewohner, es gibt zusätzlich 18 Plätze in der Kurzzeitpflege, die eine eigene Abteilung bildet, und 14 Tagespflegeplätze. „Für unsere Bewohner gibt es keine Beschränkungen mehr“, sagt die Leiterin der Einrichtung. „Sie essen gemeinsam im Restaurant, sie können ausgiebig unsere Parkanlagen nutzen oder auch ins Städtchen oder zu Ärzten gehen.“

Jetzt in der Karwoche seien Bewohner und der soziale Dienst dabei, das Haus, die Gruppenräume und Zimmer österlich zu schmücken. „Es wird an allen Ecken und Kanten gebastelt und gemalt.“ Kleine Osterfeiern werden in allen Wohnbereichen stattfinden. Und Karfreitag gibt es einen Gottesdienst im Haus.

Birgit Hoferichter leitet das Altenzentrum bereits seit 1999. „Und es macht mir immer noch großen Spaß“, sagt sie Einrichtungsleiterin. „Ich finde die Arbeit abwechslungsreich und vielseitig. Und ich bin immer wieder neu gefordert.“

Und weiter: „Natürlich hatten wir es in der Einrichtung immer wieder mit Corona-Fällen zu tun und mit der Quarantäne, die das mit sich bringt“, sagt Birgit Hoferichter. „Aber zum Glück hat es nie größere Ausfälle im Haus gegeben.“

Auch bei ihr in der Einrichtung gebe es von den 133 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern solche, die nicht geimpft sind. „Ich habe sie alle ordnungsgemäß ans Gesundheitsamt gemeldet“, sagt die Leiterin der Einrichtung. „Ich hoffe aber sehr, dass das keine Konsequenzen nach sich zieht. Denn wir brauchen alle Pflegekräfte und auch die anderen Mitarbeiter. Und alle sind doch jeden Tag getestet.“

Die Einrichtung hat Mahlzeiten für die Bewohner eingefroren

Sicher geht das Altenzentrum in Bezug auf das Essen für die Bewohnerinnen und Bewohner. „Wir haben so viele Vorräte eingefroren, wie unsere Kühlsysteme hergaben“, erzählt Birgit Hoferichter. „Denn, was wäre, wenn unser Caterer plötzlich wegen der Corona-Pandemie ganz ausfällt. Und deshalb haben wir lieber vorgesorgt.“

Auch, wenn sich die Bewohnerinnen und Bewohner des Luchtenberg-Richartz-Haus wieder freier bewegen können, an eine Normalität wie vor der Corona-Pandemie sei noch lange nicht zu denken. „So können wir beispielsweise unser Restaurant noch nicht für Besucher von außen öffnen“, sagt Birgit Hoferichter. „Und auch Programm, wo andere Seniorinnen und Senioren eingeladen sind, findet noch nicht statt.“ Sie hoffe, dass sich die Situation immer weiter beruhigt. „Wichtig ist und bleibt mir der Schutz der Menschen.“

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