Inklusionsbeirat wünscht sich einheitliche Vereinbarungen

Mitglieder diskutierten gestern über die außergewöhnliche Lockdown-Situation

Von Ursula Hellmann

Am 17. März dieses Jahres musste die 18. Sitzung des Burscheider Beirats Inklusion wegen der Corona-Pandemie ausfallen. Alle interessierten Burscheider Bürger waren nun am gestrigen Montagvormittag erneut eingeladen, teilzunehmen. Vor der anberaumten Sitzung war den sechs Anwesenden Gelegenheit geboten, ihren ehrenamtlichen Einsatz weiterhin zu bekräftigen beziehungsweise sich als Neu-Interessierte vorzustellen.

Gabriele Schumacher als Ansprechpartnerin der Kommunalverwaltung freute sich, in diesem Kreis Susanne Schäfer-Lordt und Nicole Töllner vom Betreuten Wohnen Alpha sowie Rudi Voigt (Wohngemeinschaft der Kette) begrüßen zu können

Als Aktive des Beirats in den verschiedenen Ausschüssen seit vielen Jahren bekannt sind Bernhardine Klein, zuständig für die KoKoBe (Koordinierung, Kontakt und Beratung für Menschen mit Behinderungen im Rheinisch-Bergischen Kreis Nord), und Anne Stegert von der Kette (Diplom-Sozialarbeiterin und Fachgebietsleiterin). Einen besonderen Grund ihrer Sitzungsteilnahme hatte zudem die bisherige 1. Vorsitzende des Beirats, Ute Gagaridis. Nunmehr 16 Jahre gehörte sie zu den Ideengeberinnen und Gestalterinnen der bürgernahen, kommunalen Anliegen und Einsätze im Bereich Inklusion.

Welche positiven Veränderungen sich seit 2004 im Stadtbild und in dem verstärkten Fokus auf Menschen mit Begleitungsbedarf ergaben, würdigte Gabriele Schumacher in einer umfangreichen Dankes-Laudatio für die Vorsitzende. Allgemein bestätigte Aussage über die erfolgreiche Arbeit: „Wir in Burscheid sind bekannt für sinnvolle Beharrlichkeit.“ Dass ein kontinuierlicher Einsatz in diesem Sinn gegeben sein wird, dafür stehen die engagierten Mitglieder des Gremiums. Ob es zu einer Doppel-Vorstandsspitze kommen wird, steht noch zur Diskussion – fest zugesagt haben die Damen, ihre beiden „Neulinge“ Nicole Töllner und Rudi Voigt unterstützend zu beraten, wenn es in den Ausschusssitzungen um Entscheidungen geht. Bernhardine Klein erklärte sich bereit, die Position als erste Vertretung im Kreis-Beirat wahrzunehmen. Die Unterstützung darin und den Rat von Anne Stegert ist ihr bindend zugesagt.

„Wir in Burscheid sind bekannt für sinnvolle Beharrlichkeit.“

Gabriele Schumacher, Ansprechpartnerin der Kommunalverwaltung

Zu einem angeregten Erfahrungsaustausch führte das Thema „Bedürfnisse und Wünsche betreuter Personen bezüglich dieser außergewöhnlichen Lockdown-Situation“. Besonders die alltäglichen Herausforderungen, in die Bernhardine Klein sich gestellt sieht, geben ein zum Teil erschreckendes Bild von familiären Brüchen und unlösbaren Problemen in Pflegenotständen und Erziehungsbelastungen. Ute Gagaridis bedauerte in diesem Zusammenhang, dass es bisher nicht zu einheitlichen Vereinbarungen zwischen den verschiedenen Gremien im Rheinisch-Bergischen Kreis gereicht hat.

Der Beirat lädt viermal jährlich zu seinen öffentlichen Sitzungen ein. Der nächste Termin ist am 14. Januar 2021.

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