Impfaktion im Luchtenberg-Richartz-Haus erfolgreich

Die erste Impfrunde hat das Luchtenberg-Richartz-Haus jetzt hinter sich. Zuversicht mache sich breit, sagt die Pflegedienstleiterin, die in Kürze die zweite Charge erwartet. Archivfoto: Nadja Lehmann
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Die erste Impfrunde hat das Luchtenberg-Richartz-Haus jetzt hinter sich. Zuversicht mache sich breit, sagt die Pflegedienstleiterin, die in Kürze die zweite Charge erwartet. Archivfoto: Nadja Lehmann

Etwa 90 Prozent der Bewohner und Mitarbeiter haben sich impfen lassen

Von Katharina Birkenbeul

Die erste Dosis haben die Bewohner und Mitarbeiter des Altenzentrums Luchtenberg-Richartz-Haus am 6. Januar bekommen, die zweite Impfung gegen das Coronavirus erhalten sie in rund zwei Wochen. „Es war ein besonderer Tag“, beschreibt Pflegedienstleitung Johanna Bonde die Stimmung an dem besagten Tag. Etwa 90 Prozent der Bewohner und Mitarbeiter hätten sich freiwillig impfen lassen. Die anderen wollten nicht, manche befanden sich an dem Tag auch im Krankenhaus und konnten nicht. „Das ist gut. Ich habe aus anderen Einrichtungen gehört, dass die Bereitschaft viel geringer war“, so Bonde.

Die Impfbereitschaft käme vor allem daher, dass die Senioren darauf bedacht sind, dass sie andere Menschen in ihrer Umgebung vor dem Virus schützen. Außerdem sei für alle natürlich das Ziel, wieder ein bisschen Normalität in diese Tage zu bekommen. „Viele haben sich aus dem Solidaritätsgedanken impfen lassen“, erklärt die Pflegedienstleitung.

Dennoch hätte es Redebedarf gegeben. „Dafür standen die Ärzte bereit, die die Impfung durchgeführt haben“, sagt Bonde. Unterstützung von drei Ärzten hatte das Luchtenberg-Richartz-Haus bekommen. Diese wurden wiederum von Arzthelferinnen unterstützt, und auch die Mitarbeiter des Altenzentrums halfen, wo es ihnen möglich war.

Sie hatten im Vorhinein einen Raum leer geräumt, so dass dort Tische für zahlreiche Unterlagen wie Anamnesebogen, Aufklärbogen und Einverständniserklärungen Platz fanden. Außerdem hatten sie einen Kühlschrank bereitgestellt, weil der Impfstoff kühl gelagert werden muss. „Ab 11 Uhr stand dann der Impfstoff für uns bereit. Die Ärzte haben dann die Impfdosen vorbereitet, und dann konnte es losgehen“, erzählt die Pflegedienstleitung. „Die Absprachen im Vorhinein und an dem Tag haben so gut geklappt. Das hatten wir im Vorhinein nicht so erwartet.“

Die Impfungen und die Organisation funktionierten dann auch reibungslos. Bettlägerige Bewohner wurden in ihren Zimmern geimpft. Die anderen wurden einzeln in das vorher vorbereitete Zimmer begleitet. Dabei gab es keine Ansammlungen der Personen. „Es sind alle froh darum, dass es jetzt so weit war. Sie sind zuversichtlich für die Zukunft“, sagt Bonde.

„Es sind alle froh darum, dass es jetzt soweit war. Sie sind zuversichtlich für die Zukunft.“

Johanna Bonde, Pflegedienstleitung

Doch auch, wenn jetzt die meisten der Bewohner und Mitarbeiter des Altenzentrums geimpft sind, entbindet das nicht von der Testpflicht. „Wir werden alle weiterhin zwei Mal die Woche getestet. Und auch Besucher haben die Pflicht, sich vor Betreten des Hauses testen zu lassen“, sagt Johanna Boden nachdrücklich. So werde das Risiko für alle so gering wie möglich gehalten.

Für die zweite notwendige Impfung wartet Johanna Bonde nun nur noch auf eine Terminbestätigung, dann sollte auch dabei alles reibungslos funktionieren.

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