Im Umland kosten Immobilien mehr als in Burscheid

Sparkasse und LBS geben einen Preisspiegel heraus. Foto: LBS
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Sparkasse und LBS geben einen Preisspiegel heraus.

Experten von LBS und Sparkasse geben Preisspiegel für 2021 heraus

Von Nadja Lehmann

Der Preisspiegel „LBS Markt für Wohnimmobilien 2021“ für mehr als 1 000 Orte in Deutschland ist erschienen. Die Immobilienexperten der Sparkassen und LBS, ergänzt durch die Empirica-Regionaldatenbank, geben darin einen Überblick über die Angebotspreise von Grundstücken sowie neuen und gebrauchten Eigenheimen und Wohnungen. Und sie haben natürlich auch einen Blick auf Burscheid und den Rheinisch-Bergischen Kreis geworfen. Burscheid gilt als beliebte Wohnlage derjenigen, die aus Großstädten des Rheinlands flüchten.

„Die Preisentwicklung erleichtert jungen Familien in Burscheid den Einstieg in die eigene Immobilie“, sagt Dr. Christian Schröder, Unternehmenssprecher der LBS West. Im Rheinisch-Bergischen Kreis betrage der Anstieg über alle Objektarbeiten hinweg insgesamt vier Prozent. Das zeigt die jährliche Studie „LBS Markt für Wohnimmobilien“. Insgesamt wurden bundesweit 600 Immobilienexperten der LBS und Sparkassen vom Marktforschungsinstitut Empirica zu den aktuellen Angebotspreisen befragt. „Die Nachfrage ist hoch wie nie, aber es sind nur wenige qualitativ hochwertige Immobilien auf dem Markt. Wer Renovierungsbedarf in Kauf nimmt, kann entsprechend günstiger einkaufen, zudem sind die Grundstückspreise erfreulich stabil geblieben“, erklärt Schröder.

Eine neue Eigentumswohnung mit 80 Quadratmetern wird in Burscheid für durchschnittlich 268 000 Euro angeboten. Das entspricht 3 350 Euro pro Quadratmeter. Bei gebrauchten Wohnungen liegen die Quadratmeterpreise bei 1 760 Euro. Erschlossene Baugrundstücke kosten durchschnittlich 250 Euro je Quadratmeter, die Einstiegspreise liegen bei 225 Euro. Für ein neues Reihenhaus werden im Schnitt 310 000 Euro aufgerufen, gebraucht sind es 260 000 Euro.

Im Umland ist es dagegen teurer: So liegen die Preise für Reihenhäuser im Rheinisch-Bergischen Kreis neu bei rund 410 000 Euro und gebraucht bei um die 335 000 Euro, sagt LBS-Gebietsleiter Kai Wille. Sein Fazit: „Nicht erst seit Corona ist das Umland gerade für viele junge Familien eine gefragte Alternative. Zumal diese besonders von der hohen Landes- und Wohn-Riester-Förderung profitieren.“ Um trotz der günstigen Zinsen eine sichere Finanzierung auf die Beine stellen zu können, habe in diesem Zusammenhang die Bedeutung des Eigenkapitals noch einmal zugenommen

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