Im November Geborene morden besonders gern

Kriminalhauptkommissar a.D. Andreas Schnurbusch sorgte bei Gastgeberin Ute Hentschel für mörderischen Abend.
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Kriminalhauptkommissar a.D. Andreas Schnurbusch sorgte bei Gastgeberin Ute Hentschel für mörderischen Abend.

Kriminalhauptkommissar Schnurbusch las in Burscheid: „Wie töte ich meine Schwiegermutter?“

Von Tanja Alandt

Burscheid. Als der ehemalige Kriminalhauptkommissar Andreas Schnurbusch am Wochenende einen Vortrag unter der (nicht ernst gemeinten) Prämisse „Wie töte ich meine Schwiegermutter?“ hielt, waren die Plätze in der Buchhandlung Ute Hentschel restlos ausverkauft. Zu groß war das Interesse an dem Kriminalisten, der sein Wissen über Tatort-Spuren und den perfekten Mord (den es gar nicht gibt) vermittelte.

Vor etwa neun Jahren kam Andreas Schnurbusch schon einmal in die Buchhandlung und plauderte aus dem Nähkästchen. Nun brachte er die Burscheiderinnen und Burscheider erneut zum Lachen, Staunen und Gruseln. Noch einen Tag später schwärmte die Gastgeberin Ute Hentschel von dem „interessanten und witzigen Abend“.

Nachdem der vierfache Kriminalroman-Autor aus Köln von seinem gruseligsten Erlebnis berichtet hatte, las er die Kurzgeschichte „Tod im Weckschnapp“ aus dem Schauergeschichtenband „Die gruseligsten Orte von Köln“ vor.

Anschließend informierte er die Zuhörer – mit und ohne Verbrecher-Gen – unter anderem über die amerikanische Studie, bei der Zusammenhänge von potenziellen Mördern anhand des Sternzeichens hergestellt wurden. Dabei konnte der Kriminalbeamte im Ruhestand die verschiedenen „Ohs“ aus dem Publikum vernehmen und die verstohlenen oder irritierten Blicke der Zuhörer zu ihren Ehepartnern beobachten.

„Ich bin ganz harmlos“ freute sich beispielsweise Ute Hentschel über ihr harmonisches Sternzeichen – sie wurde nicht im Monat November geboren, bei dem es laut der Studie die meisten Serien-Killer geben soll.

Kommissar warb dafür, mit der Schwiegermutter zu sprechen

Am Ende konnte Schnurbusch seine Gäste davon überzeugen, dass die Schwiegermutter doch eigentlich gar nicht so schlimm ist und sie doch besser das Gespräch zu ihr suchen sollten. Die Besucher ließen sich überzeugen und genossen den kurzweiligen Abend, der im Rahmen der Literaturförderung „Aufgeschlagen“ vom Land NRW unterstützt wurde.

Während Andreas Schnurbusch weiter durch Köln und Umgebung tourt, gibt es am Freitag in der Buchhandlung Ute Hentschel wieder eine spannende Lesung: Dann liest Wolfgang Kaes aus seinem Thriller „Das Lemming-Projekt“ vor. Bekannt wurde der ehemalige Chefreporter des Bonner Generalanzeigers, weil er durch seine Recherchen einen Mord aufdeckte.

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