Hühner-Nachwuchs bei den Kleinen Strolchen sorgt für Freude

Ulrike Kreffter, Leiterin des Familienzentrums Kleine Strolche in Hilgen zeigt die Hühnerküken. Foto: Anja Wollschlaeger
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Ulrike Kreffter, Leiterin des Familienzentrums Kleine Strolche in Hilgen zeigt die Hühnerküken.

Sechs gesunde Küken schlüpften in der Kita in Hilgen

Von Anja Wollschlaeger

„Es dauert 21 Tage, bis ein Küken aus dem Ei schlüpft. Da lässt sich nichts dran machen“, sagt Angela Assmann, Erzieherin im Familienzentrum Die Kleinen Strolche in der Hilgener Schulstraße. Als Projekt für die Vorschulkinder hat die Hilgenerin nun zum wiederholten Mal ein tierisches Projekt gestartet. Sie hat zwölf Bruteier von ihren Legehennen, die sie zu Hause hält, mitgebracht.

Nach besagten 21 Tagen im Inkubator, der auch Brutkasten genannt wird, schlüpften daraus nun sechs gesunde Küken. Ulrike Kreffter, die Leiterin der Kita, zeigte die Tiere fürs Foto stolz vor. Vier schwarz gefiederte Piepmätze und zwei gelbe hüpften durch den Käfig, der in einem Nebenraum der Kita ein ruhiges Plätzchen gefunden hat. Hühnermutter Assmann weiß, was der Grund für die unterschiedlichen Gefiederfarben sind: „Der Vater ist ein Maran. Das ist ein sehr schöner Hahn mit goldenem Hals und ansonsten dunklem Gefieder.“

Küken ziehen bald nach draußen auf den Spielplatz

Die Hennen sind nicht ganz reinrassig, so dass die Nachzucht echte „Überraschungseier“ waren. Die Vorschulkinder haben die Küken begleitet und mit ihren Erzieherinnen auch die Eier durchleuchtet. Da war dann auch früh klar, dass nicht aus jedem Ei ein Küken schlüpfen wird.

Assmann sagt: „Drei Eier waren gar nicht befruchtet und ein Küken ist im Ei gestorben. So eine Maschine kann eine Mama halt nicht ganz ersetzen.“ Dass Küken vor dem Schlupf schon im Ei piepen, wissen Strolche-Kinder längst. Und in diesem Jahrgang sind auch ausgemacht Hühner-Experten bei den Vorschulkindern, erzählt die Erzieherin: „Einige Familien haben selbst Hühner zu Hause. Diese Kinder konnten erzählen, was sie schon über Hühner wissen.“ Inzwischen stehen schon die ersten Kräuter und Brennnesseln auf dem Speiseplan der kleinen Tiere. Auch das Impfen ist bei Hühnern wie bei Menschen ein Thema. Dafür braucht es aber kein Impfzentrum, sagt Angela Assmann: „Ich gebe den Impfstoff einfach über das Wasser.“

In den nächsten Wochen stehen noch große Schritte für den Hühner-Nachwuchs an. Sie sollen bald nach draußen auf den Spielplatz der Kinder umziehen und dürfen dann bald zu ihren Eltern ins Gehege. Die „Vergesellschaftung“ geschieht behutsam, damit die Kleinen bei den Großen auch gut aufgenommen werden.

Das Veterinäramt appelliert an alle Tierhalter, ihrer Meldepflicht von Geflügelhaltungen nachzukommen. Diese gilt auch für diejenigen, bei denen nur ein einziges Huhn im Garten scharrt. Das Virus H5N8 bedroht Geflügel in Nordrhein-Westfalen. Aktuell ist der Rheinisch-Bergische Kreis aber noch nicht von der Geflügelpest betroffen.

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