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Hilfetelefon ist Anlaufstelle für allgemeine Fragen geworden

Marc Munz leitet das Jugendzentrum Megafon. Archivfoto: Nadja Lehmann
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Marc Munz leitet das Jugendzentrum Megafon.

Das Jugendzentrum Megafon gibt Antworten zu Corona.

Von Katharina Birkenbeul

Burscheid. Hilfsangebote in Corona-Zeiten gibt es reichlich – sie reichen von Gesprächen bis hin zu Dienstleistungen und mehr. Auch im zweiten Lockdown noch. So ist auch das Corona-Hilfetelefon des Jugendzentrums Megafon in der Montanusstraße 15 weiterhin angeschlossen und aktiv. Angenommen wird es aber nicht mehr so, wie zu den Hochzeiten im ersten Lockdown. „Wir bekommen mittlerweile auch hauptsächlich Fragen, die eher allgemeiner Natur sind“, berichtet Marc Munz, Einrichtungsleiter des Megafons, von der Weiterentwicklung des Hilfetelefons.

Die Idee des Corona-Hilfetelefons, das bereits seit dem ersten Lockdown aktiv ist, ist simpel: Menschen sollen zusammengebracht werden, die einerseits Hilfe brauchen – beispielsweise beim Einkaufen, für Botengänge, bei Online-Bestellungen – mit jenen, die andererseits helfen wollen. Eine Idee, die Bürgermeister Stefan Caplan initiiert und in die Tat umgesetzt hat. Das Ziel: den Alltag von Älteren, Kranken, Hilfsbedürftigen während der Corona-Pandemie ein wenig leichter zu machen.

In den vergangenen Wochen haben Marc Munz und sein Team allerdings nur einige wenige Anfragen erhalten. Weniger ginge es dabei mittlerweile um Dienstleistungen wie zu Beginn, sondern um Informationen bezüglich des Gesundheitsamtes, der ständig wechselnden Verordnungen oder Ähnliches, berichtet der Leiter des Jugendzentrums Megafon.

Gemeinden bieten eigene Angebote an

„Ich glaube, dass jetzt die Kirchen und Gemeinden viele der Sorgen abfangen, die die Menschen haben. Außerdem hat sich alles ein wenig eingespielt, die Menschen sind organisierter, das Wissen ist da“, sagt der Leiter der Einrichtung. Zu Beginn durften und haben die Kirchen und Gemeinden nicht mehr alles anbieten können, jetzt machen sie viel intern und sind breiter aufgestellt. Für Marc Munz ist die geringe Anzahl der Anfragen während des zweiten Teil-Lockdowns deshalb logisch nachzuvollziehen.

Kontakt

Das Hilfetelefon ist von montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr unter Tel. (0 21 74) 8 91 45 73 erreichbar.

hilfe@mega-fon.de

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