VHS

Highlight: Grundkochkurs für Studenten

Planung des kommenden VHS-Semesters im Haus der Kunst in Burscheid (v.l.n.r.): Marjan Meeuwsen, Eric Hausherr, Marion Lück und Richard Kretzer.
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Planung des kommenden VHS-Semesters im Haus der Kunst in Burscheid (v.l.n.r.): Marjan Meeuwsen, Eric Hausherr, Marion Lück und Richard Kretzer.

VHS-Zweckverbandsversammlung tagte im Haus der Kunst.

Von Sabine Naber

Burscheid. Im Haus der Kunst trafen sich jetzt die Mitglieder des Volkshochschulzweckverbandes zu ihrer sechsten Sitzung.

VHS-Leiter Eric Hausherr schilderte zunächst die wirtschaftliche Entwicklung und betonte: „Wir freuen uns, dass wir in der zweiten Hälfte das Blatt wenden konnten, nachdem wir im ersten Halbjahr dieses Jahres weit unter Plan waren.“ Mit Blick auf die Ukraine hieß es, dass die Steigerung durch Integrationskurse zustande gekommen sei. Eine Rolle habe auch die Neuausrichtung gebracht. „Wir haben keine Nach-Corona-Sorgen, wie das in vielen Bildungseinrichtungen der Fall ist, sondern sind auf dem Weg, den wir uns vorgenommen hatten.“

Als Sofortmaßnahmen nannte Hausherr unter anderem zusätzliche Kurse sowie Marketingaktionen, wie die Neugestaltung der News-Letter, durch die ein Imagewechsel geschafft worden sei. Erstmals gibt es das Angebot „Junge VHS“, mit dem Kinder, Jugendliche oder auch Auszubildende angesprochen werden sollen. „Bildung beginnt mit Neugierde“, zitierte die Fachbereichsleiterin Jacqueline Wolf den Philosophen Peter Bieri, bevor sie kurz erklärte, worum es im neuen Angebot geht. „Eine große Vielfalt ist hier entstanden. Wir haben unser anfängliches Ziel mit inzwischen 29 Kursen übertroffen“, machte Fachbereichsleiterin Jacqueline Wolf deutlich. Als Highlights nannte sie den Grundkochkurs für Jugendliche und Studierende, die erstmals alleine wohnen und keine Erfahrung beim Kochen haben. Oder auch die Partnerakrobatik mit einem Zirkusakrobaten, der spielerisch in diese Welt einführt.

Als einzige Anbieter würde die VHS den Fachbereich Deutsch-Integration stemmen. Zehn Lehrkräfte seien dazu gekommen, zwei weitere seien in Aussicht. „Wir haben neue Räume bekommen und leisten Beachtliches in diesem Bereich“, macht Daniela Potou deutlich. Mit Blick auf das kommende Jahr heißt das Ziel: „Wir wollen im Windschatten der Deutsch-Integrationskurse sonstige Fachbereiche aufbauen und so zukünftigen Rückgang kompensieren“, sagt Hausherr der weiß, dass die Integrationskurse schrittweise rückläufig sein werden. Mit Blick auf die Umsatzentwicklung der vergangenen Jahre sei eine „Corona-Delle“ nicht zu übersehen. „Aber unser Ziel ist ein ausgeglichener Haushalt.“

Problem, weil die VHS ist nicht barrierefrei ist

Beim Vergleich der Tarife mit angrenzenden Volkshochschulen, sei ein „kleiner Handlungsbereich“ entdeckt worden. „Beim Normal-Tarif, zum Beispiel bei den Sprachkursen, würden wir uns über eine moderate Anpassung freuen“, fasste es der VHS-Leiter zusammen. Die Personalsituation sei zurzeit angespannt. Eine Fachbereichsleiterin sei wegen Krankheit drei Jahre lang ausgefallen. Seit dem 1. Dezember sei sie wieder da, aber schwerstbehindert und auf einen Rollstuhl angewiesen. „Und das ist in unserer VHS, die nicht barrierefrei ist, ein Problem. Außerdem wird sie zukünftig eventuell nur noch in Teilzeit arbeiten.“ Unter dem Punkt Verschiedenes wurde die geringe Planungssicherheit der Gastdozenten angesprochen. „Eine Lösung zu finden ist schwierig. Aber es sollte alles versucht werden, die Lehrkräfte bei der Stange zu halten“, hieß es da.

Einstimmig angenommen wurden der VHS-Arbeitsplan des ersten Halbjahres 2023, der Entwurf der Haushaltssatzung und der Nachtrag zur Entgeltordnung des VHS-Zweckverbandes Bergisch Land.

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