Heute beginnen die Bauarbeiten am Panorama-Radweg

Auf dieser Fläche entsteht die Rampe: Sie soll die Innenstadt an die Radtrasse anbinden.Grafik:Stadt Burscheid
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Auf dieser Fläche entsteht die Rampe: Sie soll die Innenstadt an die Radtrasse anbinden.Grafik:Stadt Burscheid

Rampe soll die Innenstadt anbinden – Erste Fahrräder könnten schon im Frühjahr darüber rollen

Von Nadja Lehmann

Burscheid bekommt eine weitere Baustelle – jetzt an der Trasse. Denn als Teil des Integrierten Entwicklungs- und Handlungskonzepts (IEHK 2025) ist eine direkte Anbindung des Panorama-Radweges an die Burscheider Innenstadt vorgesehen. Dafür soll eine Rampe entstehen, die unterhalb der Brücke Friedrich-Goetze-Straße beginnt und an die Hauptstraße anschließt: Heute nun beginnen die Baumaßnahmen, die im Frühjahr 2022 abgeschlossen sein sollen, wie die Stadt mitteilt. Ausgeführt werden die Arbeiten im Auftrag der Stadt Burscheid durch die Firma August Dohrmann GmbH aus Remscheid.

Die Bauarbeiten haben Folgen: Die Balkantrasse muss für den Rad- und Fußverkehr von der Anschlussstelle Dammstraße bis auf Höhe Montanusstraße/Ewald-Sträßer-Weg gesperrt werden. Auch die Rampe vom Evangelischen Altenzentrum Luchtenberg-Richartz-Haus zur Balkantrasse ist dann nicht zugänglich. Die großräumigen Umleitungen für den Radverkehr in beide Richtungen sind ausgeschildert.

In Fahrtrichtung Remscheid verläuft die Umleitung für den Radverkehr entgegen der Einbahnstraße durch die Bismarckstraße, entlang der Friedrich-Goetze-Straße und der Bürgermeister-Schmidt-Straße und über die Höhestraße zum Ewald-Sträßer-Weg zurück auf die Trasse.

Umleitungen für beide Fahrtrichtungen

In Fahrtrichtung Leverkusen verläuft die Umleitung über die Montanusstraße zur Hauptstraße in Richtung Bürgermeister-Schmidt-Straße, rechts in die Pfarrstraße und über die Bismarckstraße zurück auf den Panorama-Radweg Balkantrasse.

Die Anlieferung für die Baustelle erfolgt über den Schotterparkplatz entlang der Balkantrasse im Bereich Montanusstraße. „Aufgrund des unvermeidbaren Baustellenverkehrs müssen einige Parkplätze gesperrt werden“, teilt Renate Bergfelder-Weiss, Sprecherin der Stadt, mit. „Die Stadt Burscheid bittet für die vorübergehenden Einschränkungen um Verständnis.“

Es ist erst der Auftakt für eine ganz neue Rolle, die die Trasse für die Stadt spielen soll, indem sie angebunden wird. Gekrönt soll diese Anbindung durch eine Plattform werden, die als Aussichtsterrasse ein neues Highlight werden soll. Indes wählten die Politiker im Oktober im Stadtentwicklungsausschuss dafür eine schlichte, nicht unumstrittene Variante: Sie entschieden sich für ein vertikales Stahlgittergeländer mit GFK-Planken als Bodenbelag und erteilten der Alternative mit beleuchtetem Glas eine Abfuhr.

Aber es gab daran auch Kritik. So warb Ute Hentschel (Grüne) in der Sitzung für eine „moderne, mutige Stadtplanung“ und erinnerte ebenso wie Bernhard Cremer (Bündnis für Burscheid) daran, dass just die Glasvariante entscheidend zur Bewilligung der Fördermittel beigetragen habe. Bevor die Plattform kommt, muss aber die mittlere Hauptstraße fertig umgestaltet sein.

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