Regionalrat

Haus der Kunst rückt in A-Stufe auf

Soll zum multifunktionalen Haus werden und Kulturinteressierte anziehen: das Haus der Kunst.
+
Soll zum multifunktionalen Haus werden und Kulturinteressierte anziehen: das Haus der Kunst.
  • VonNadja Lehmann
    schließen

Gute Nachrichten für ein paar Städte des Rheinisch-Bergischen Kreises – darunter auch Burscheid – hatten jetzt Ursula Ehren (Grüne) und Rainer Deppe (CDU) im Gepäck und aus dem Regionalrat mitgebracht.

Von Nadja Lehmann

Der Regionalrat für den Regierungsbezirk hat jetzt insgesamt 41 Bewerbungen um Städtebauförderungsmittel mit einem einstimmigen Beschluss seinen Segen gegeben. Davon erhielten allein sechs Maßnahmen aus dem Rheinisch-Bergischen Kreis die begehrte Einstufung in die A-Kategorie. Diese Projekte werden dem NRW-Bauministerium zur Förderung vorgeschlagen.

In Burscheid steht dabei der Umbau des Hauses der Kunst im Mittelpunkt. 1,2 Millionen Euro Förderung sind dabei 2023 eingeplant. Insgesamt rechnet der Regionalrat für das kommende Jahr mit Fördermitteln für die 99 Städte und Gemeinden im Regierungsbezirk in Höhe von 88 Millionen Euro. Als nächster Schritt folgen im März 2023 die Einplanungsgespräche mit dem Ministerium. Nach der Entscheidung des Ministeriums wissen dann die Kommunen Bescheid, mit welchen Mitteln sie rechnen können.

„Wir freuen uns auf jeden Fall, dass die Modernisierung in unseren Kommunen weitergehen kann“, sagen die beiden rheinisch-bergischen Vertreter. „Kommunales Engagement, die enge Begleitung auf allen politischen Ebenen und die kluge Kombination von Fördermitteln des Landes und des Bundes – das ist das Rezept, von dem die Städte und Gemeinden und damit die Bürgerinnen und Bürger profitieren.“

Durch den Umbau des Haus der Kunst zum Haus der Kultur(en) und einen Schulterschluss mit der Nachbarstadt Wermelskirchen mit gemeinsamem Kulturentwicklungsplan und Kulturmanagement will Burscheid einen Anziehungspunkt von überregionaler Strahlkraft schaffen. 2020 gab es dazu grünes Licht von der Bezirksregierung Köln. Prognostizierte Kosten: 3,8 Millionen Euro. Diese sind nun aber in die Höhe geschnellt – auf rund 6 Millionen Euro. Grund: Verändertes Marktgeschehen sowie Anforderungen des Brandschutzkonzepts.

Der Umbau des „Haus der Kunst“ ist Baustein des „Integrierten Entwicklungs- und Handlungskonzepts (IEHK). Rund 14 Millionen wurden dafür einkalkuliert, gefördert werden 70 Prozent. Im Oktober hatte der Stadtentwicklungsausschuss einstimmig eine Erhöhung der testierten Summe um rund 2,5 Millionen Euro auf rund 16,7 Millionen Euro beantragt.

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Meistgelesen

Kleiner, aber feiner Weihnachtsmarkt in Engelrath
Kleiner, aber feiner Weihnachtsmarkt in Engelrath
Kleiner, aber feiner Weihnachtsmarkt in Engelrath
„Romy Schneider ist kein Opfer, sie hat ein Schicksal“
„Romy Schneider ist kein Opfer, sie hat ein Schicksal“
„Romy Schneider ist kein Opfer, sie hat ein Schicksal“
Neuzugang im Stadtarchiv
Neuzugang im Stadtarchiv
Neuzugang im Stadtarchiv
Die Turnhalle ist das Herzstück des Vereins
Die Turnhalle ist das Herzstück des Vereins
Die Turnhalle ist das Herzstück des Vereins

Kommentare