Aktion

Grün statt Grau: Gärten können bis Mitte Mai gemeldet werden

  • VonNadja Lehmann
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Rheinisch-Bergischer Kreis fördert naturnahe Gestaltung.

Burscheid. Zenhafte gestaltete Steingärten sind out. „Grün statt Grau – Naturoase anstatt Schotterwüste“: So lautet der Aufruf zu einem Wettbewerb, der die naturnahe Gartengestaltung honoriert. Noch bis 13. Mai können sich Gartenliebhaber und -kenner beteiligen und bewerben.

Zum Hintergrund: Im Rahmen des Klimaschutzteilkonzeptes des Rheinisch-Bergischen Kreises wird die naturnahe Gartengestaltung privater Haushalte gefördert und unterstützt. Die Stadt hat schon mehrfach versucht, die Lust am naturnahen Garten zu wecken oder zu verstärken.

„Die Stadt Burscheid setzt sich in vielen Bereichen aktiv für den Klimaschutz und die Klimaanpassung ein. Daher begrüße ich die geplante Förderung durch den Kreis“, sagt Bürgermeister Dirk Runge. „Ende Januar haben wir in Burscheid zu einem Gartengestaltungswettbewerb aufgerufen. Noch ist die Teilnahme leider sehr verhalten, doch dank des schönen Frühlingswetters setze ich auf größeres Interesse. Es warten attraktive Preisgelder auf die Gewinnerinnen und Gewinner.“ Der 1. Platz wird mit 500 Euro, der 2. Platz mit 200 und der 3. Platz mit 125 Euro belohnt.

Der Wettbewerb soll die Stadt attraktiver machen

Der Wettbewerb ergänzt das schon bestehende Unterstützungsangebot für private Begrünungen im Stadtgebiet. „Mit dem Aufruf zur Teilnahme möchten wir zum Wohlbefinden der Bürgerinnen und Bürger und zur Attraktivität der Stadt beitragen. Darüber hinaus können die Auswirkungen eines Starkregens oder eine länger andauernde Dürreperiode durch gezielte Bepflanzungen deutlich vermindert werden. Unversiegelte grüne Flächen fördern nämlich die Biodiversität und sind bedeutend für die Klimafolgenanpassung“, sagt die städtische Klimaschutzmanagerin Miriam Deimel.

Was ist zu tun? Interessierte entsiegeln eine Fläche von mindestens fünf Quadratmetern und machen Vorher-Nachher-Fotos sowie eine Dokumentation mittels Teilnahmebogen. Diesen gibt es online unter:

https://t1p.de/0586

Anschließend geht die Bewerbung entweder per Post an Stadt Burscheid, Stab Stadtentwicklung, Umwelt und Liegenschaften, Höhestraße 7-9,51399 Burscheid. Auch eine Zusendung per E-Mail ist möglich.

Die Bewertung der eingereichten Umgestaltungsprojekte wird von ausgewählten Jurymitgliedern sowie Fachexperten über den Beitrag des Projektes zur Starkregenvorsorge und zum Hitzeschutz sowie zur Biodiversität vorgenommen.

Für weitere Infos und Fragen steht Klimaschutzmanagerin Miriam Deimel unter Tel. (0 21 74) 6 70-4 22 oder per E-Mail zur Verfügung.

klimaschutz@burscheid.de

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